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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 14.07.2012, 15:32   #1
männlich AndereDimension
 
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Standard In Ruhe reift die Nacht


In Ruhe reift die Nacht

In Ruhe reift die Nacht zur Morgenstunde,
Die Sterne stehen nicht mehr zum Verkauf,
Ein Schmetterling ist mit dem Hain im Bunde,
Die Sonne stößt ihm alle Türen auf.

Die ersten Triebe graben durch die Erde,
Der Frühling filtert Farben aus dem Sand,
Damit aus jungen Knospen einmal werde,
Was einst so bunt an seinen Flanken stand.

Und wenn auch ich mich hin zur Stille mühe,
Dann höre ich ein Lied, ganz leis im Wind,
Gesungen von der Lerche, in der Frühe,
Dort wo die Kirschen nah der Blüte sind.
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Alt 14.07.2012, 20:30   #2
männlich wüstenvogel
 
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Standard In Ruhe reift die Nacht

Hallo Andere Dimension,

deine Nacht ist die lange Nacht des Winters,
kurz bevor der Frühling sich aus seiner Gefangenschaft befreit
und "ausbricht" -oder nicht?

Wunderschön, in welch zarten Tönen du das Lied des Frühlings
angestimmt hast!

Viele liebe Grüße

wüstenvogel
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Alt 14.07.2012, 20:43   #3
weiblich Daisy
 
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Hallo AndereDimension,

in Deinem Gedicht finde ich all das, was für mich ein gefühlvolles, romantisches Gedicht ausmacht.
Die Liebe zur Natur ist deutlich zu spüren und Du bringst sie in wunderschönen Versen zum Ausdruck.
Für mich ist es auch wohltuend, ein Gedicht beim Lesen gleich zu verstehen und nicht rätseln zu müssen, worum es eigentlich geht.

LG
Daisy
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Alt 19.07.2012, 09:34   #4
männlich AndereDimension
 
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Hallo wüstenvogel
Hallo Daisy

freut mich, dass euch mein Gedicht gefällt, auch weil da mehr Arbeit drin steckt...als der Text vielleicht vermuten lässt.

Danke und viele Grüße
A.D.
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Alt 19.07.2012, 10:51   #5
männlich DEAD MAN
 
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Hallo,
Zitat:
In Ruhe reift die Nacht zur Morgenstunde,
Wenn ich loslasse, tief einatme
Zitat:
Die Sterne stehen nicht mehr zum Verkauf,
meine Träume nicht an die Vorstellungen anderer kette und sie somit unerreichbar für mich mache
Zitat:
Ein Schmetterling ist mit dem Hain im Bunde,
ich den Schmetterling als (m)eine eigene Möglichkeit, als "Glauben" im eigenen Selbst ergreife
Zitat:
Die Sonne stößt ihm alle Türen auf.
dann ist die Liebe, Wärme, Sonne, die letzte, welche mir nicht die Hand reicht.

Zitat:
Die ersten Triebe graben durch die Erde,
ich beginne mich (wieder) zu verändern,
Zitat:
Der Frühling filtert Farben aus dem Sand,
erst von innen, nun schon nach außen
Zitat:
Damit aus jungen Knospen einmal werde,
zurück zum Anfang, zurück zur Unbekümmertheit eines Kindes (meiner Kindheit),
Zitat:
Was einst so bunt an seinen Flanken stand.
als welches ich einst mein eigener und ungebundener Glaube war.

Zitat:
Und wenn auch ich mich hin zur Stille mühe,
So streife ich den schweren Stutzer der Geschäftigkeit von meinen Schultern
Zitat:
Dann höre ich ein Lied, ganz leis im Wind,
und die Selbstbestimmung erinnert sich langsam wieder
Zitat:
Gesungen von der Lerche, in der Frühe,
an eine Zeit, in welcher Schlaf noch Schlaf und Lied noch Lied war
Zitat:
Dort wo die Kirschen nah der Blüte sind.
an einen Ort, der mich wieder vorwärts gehen läßt


So ungefähr übersetze ich Dein Gedicht in meine Welt. Ein Bild was Bilder malt. Schön und ich meine, Dein Gedicht gefällt mir persönlich.

Es erinnert mich!

Staubige Grüße

Dead Man
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Alt 19.07.2012, 10:56   #6
weiblich Daisy
 
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Hallo A.D.,

wenn man sich selbst gerne mit Gedichten dieser Art befasst, dann weiß man wieviel Aufwand und Mühe es bedeutet einen so wunderbaren Text zu erstellen. Allein die hervorragende, feine Wortwahl und die absolut reinen Reime sind eine Aufgabe für sich. Wenn dann das Ergebnis wie aus einem Guss ist, so wie hier bei Deinem bezaubernden Frühlingsgedicht, hat sich jedoch der Einsatz unbedingt gelohnt!

LG
Daisy
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Alt 19.07.2012, 11:12   #7
Thing
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Warum kann ich Dir keine PN schicken?
Dort stünde dann mein Kommentar.
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Alt 05.09.2012, 12:06   #8
männlich AndereDimension
 
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Hallo DEAD MAN
deine Interpretation entspricht nicht ganz meiner Intention...aber sie gefällt mir. Schön, dass dich mein Gedicht zu diesen Bildern bewegen konnte.


Hallo Daisy

danke für deine Aufmerksamkeit und die Blumen. Man merkt, Du weisst wovon du sprichst.


Hallo Thing
warum denn?...geht doch!

Euch allen mein Dank!

Gruß, A.D.
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Alt 05.09.2012, 12:13   #9
Thing
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Ging seinerzeit nicht.
Jetzt hier und offen:

Bisher in meinen Augen Dein schönstes Gedicht.
Steht ab sofort auf meiner Favoritenliste.

Dank und
Gruß
von
Thing
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Alt 05.09.2012, 13:13   #10
weiblich Ilka-Maria
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Auf meiner auch.
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Alt 06.09.2012, 21:28   #11
weiblich Ex-Nitribitto
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Standard In Ruhe reift die Nacht

@Andere Dimension

Der Frühling ist schon da, man muss sich nicht mehr nach ihm sehnen, Dämmerung, bald wird es Morgen sein, die Lerche singt (aber erst, wenn es vollständig Morgen ist!) - kurz, alles Elemente der Romantik, alles ein bisschen weltfremd, ein bisschen spinnert. Ein wenig stört mich der Schmetterling, der in natura erst herumfliegt, wenn die Sonne schon hochgestiegen ist, bei dir tut er es schon in der Dämmerung - meiner Ansicht nach hast du das Gedicht nicht aus eigenem Erleben geschrieben, sondern am grünen Tisch, und das merke ich an solchen Kleinigkeiten. Das Ganze spielt auf dem Planeten Weißnichtwo, irgendwo in der Nähe müsste doch ein Dorf sein, denn Lerchen steigen über einem Feld hoch, früh hört man schon die Hunde, auch wenn das Dorf noch schläft. Das klammerst du alles aus, und dadurch ist das Gedicht von durchscheinender Blässe, dem jede Realität mangelt.

Nichtsdestotrotz, das Gedicht liest sich gut, metrisch sauber geschrieben, eine "Stimmung", leicht angekitscht, kommt herüber, du ruhst dich aus auf der Stimmung. Aber das ist deine Art, Gedichte zu schreiben, das weiß ich, mehr darf ich nicht erwarten.

Nitribitto
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Alt 06.09.2012, 22:39   #12
weiblich Ilka-Maria
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[QUOTE=Nitribitto;228593
Nichtsdestotrotz, das Gedicht liest sich gut, metrisch sauber geschrieben, eine "Stimmung", leicht angekitscht, kommt herüber, du ruhst dich aus auf der Stimmung. Aber das ist deine Art, Gedichte zu schreiben, das weiß ich, mehr darf ich nicht erwarten.

Nitribitto[/QUOTE]

Warum machste nicht ein Forum auf, das Deinen Ansprüchen genügt? Bist Du dazu nicht fähig?

Oder könntest Du selbst Angst davor haben, nicht fähig genug zu sein und von Fähigeren überrundet zu werden? Ist ja schon oft genug vorgekommen.

Da stänkert man doch lieber ein paar Ligen darunter herum.

AnDi, Dein Gedich ist großartig. Laß Dich nicht von ein paar Usern mit Betonmauern vor dem Kopf und mit Beton in den Adern verschrecken.
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Alt 17.12.2012, 18:09   #13
männlich AndereDimension
 
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@ Nitribitto

Ich respektiere deine Meinung zu meinem Gedicht. Was Du schreibst ist ja auch sachlich und korrekt - wie man die einzelnen Punkte wertet eine ganz
andere Sache. Ich schreibe bewusst und gerne das "Leichte", weil ich das
für die größte Herausforderung halte. Ein Gedicht ist m.E. dazu da um Stimmungen und Gefühle von A nach B zu transportieren. Ob man das auf dem direkten Weg macht...oder über Umwege...das muss jeder selbst wissen.

Hallo Ilka Maria

ich sehe das nicht als Angriff oder Beleidigung, ganz im Gegenteil...denn das
bestätigt doch nur, dass ich auf dem richtigen Weg bin. So wie ich schreibe...
so will ich auch schreiben - und tue das ja nicht ganz ohne Erfolg.

Ich danke euch!

Gruß, A.D.
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Alt 18.12.2012, 15:36   #14
männlich hopi
 
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Hallo AndereDimension,

Sehr schön! Deine Verse haben in meinem Kopf wunderschöne Bilder entstehen lassen. Sehr gern gelesen.

Gruß hopi
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Alt 19.12.2012, 12:21   #15
gummibaum
 
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Ja, das ist eine andere Dimension. Vielen Dank für diese sensiblen Worte.


LG gummibaum
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Alt 21.12.2012, 08:57   #16
männlich AndereDimension
 
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hallo hopi,
hallo gummibaum,

ich danke euch und wünsche ein schönes...vorweihnachtliches wochenende.

gruß, a.d.
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Alt 12.01.2013, 22:12   #17
weiblich Ex-Nitribitto
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Zitat:
In Ruhe reift die Nacht zur Morgenstunde,
Die Sterne stehen nicht mehr zum Verkauf,
Ein Schmetterling ist mit dem Hain im Bunde,
Die Sonne stößt ihm alle Türen auf.
Hallo, Andere Dimension

ein Gedicht, das sich bemüht, Vorgänge der Natur zu schildern.
So weit, so gut. Erstaunlich, zu welchen Höhenflügen der Autor dabei gelangt, zum Beispiel kommt er in S1V2 auf die kuriose Idee, dass irgendwer die Sterne verkaufen würde. Nun gut, der Mars ist wahrscheinlich schon parzelliert, aber der Immobilienboom der Sterne hält sich glücklicherweise noch in Grenzen. Dass der Autor glaubt, hier eine prima lyrische Idee für das Thema eingebracht zu haben, kann nur verstehen, wer sich die Schuhe mit der Zahnbürste putzt. S1V3: Dass ein Schmetterling mit irgendwem im Bunde ist und hier sogar mit einem Hain, ist so weit hergeholt, dass sich da bei mir partout kein Bild einstellen will. Da kratzt sich einer hintenrum. S1V4: Ein bisschen missverständlich – stößt die Sonne dem Hain oder dem Schmetterling eine nichtvorhandene Tür auf? Eine Tür schließt doch einen Raum ab. Was für ein Raum verbirgt sich denn hinter der Tür? Würde mich ernsthaft interessieren.


Zitat:
Die ersten Triebe graben durch die Erde,
Der Frühling filtert Farben aus dem Sand,
Damit aus jungen Knospen einmal werde,
Was einst so bunt an seinen Flanken stand.
S2V1: Die ersten Triebe graben sich bitte durch die Erde.
Das Folgende verstehe, wer will: Der Frühling filtert also Farben aus dem Sand, wodurch die jungen Knospen – was werden? Ein ziemlich bemühtes, unlogisches Bild. Nach allen Erfahrungen ist es die Frühlingssonne, die den Sand erwärmt und so den Samen zum Keimen bringt. Von Farben aus dem Sand filtern habe ich in keinem Frühling etwas bemerken können, den ich erlebt habe, und ich habe schon einige Frühlinge erlebt. Doch man kann nie wissen, beim nächsten Frühling werde ich mir mal den Sand genauer ansehen. Aber gut, es geht ja weiter. Und jetzt kommt es: Was einst so bunt an den Flanken des Frühlings stand – ich überlege, was stand denn an seinen Flanken? Die eine Flanke ist der Winter, die andere der Sommer. Im Winter stand also einst irgendwas bunt an der Flanke des Frühlings, damit aus jungen Knospen einmal irgendwas werde. Dies ist Schwulst reinsten Wassers. Es zeugt davon, dass du nicht in der Lage bist, lyrische Bilder zu gestalten, ja sogar die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschst, vor allem nicht die Sprachlogik – aber das machst du sehr gekonnt, wenn man nur schematisch die Wörter aufnimmt und dabei das Hirn ausschaltet.

Zitat:
Und wenn auch ich mich hin zur Stille mühe,
Dann höre ich ein Lied, ganz leis im Wind,
Gesungen von der Lerche, in der Frühe,
Dort wo die Kirschen nah der Blüte sind
Es kostet also Mühe, sich hin zur „Stille“ zu begeben. Welch eine Melodramatik! Ich sehe das LI, wie es sich die Lunge aus dem Leib keucht, um endlich zur Stille zu kommen. Wahrscheinlich hat der Autor gerade die große Trommel geschlagen und ist davon noch etwas taub. S3V3-4: Wenn ich diese Konstruktion richtig verstehe, sind also die Kirschen in der Frühe nah der Blüte. Ein Naturwunder!
Jeder normal denkende Mensch müsste eigentlich wissen, dass die Kirschen nicht der Blüte nah sind, sondern dass die Kirschen sich erst aus der bestäubten Blüte bilden. Dies aber in den Frühling zu verlagern, erscheint mir doch recht kühn und allen Naturgesetzen zu widersprechen.

Schlimm, Andere Dimension, dies ist Kitsch erster Güte, das sind Worthülsen, das sind Sprechblasen, hier stimmt so ziemlich nichts – aber es rutscht herunter wie Öl, wie jeder Kitsch. Du servierst dein Gereime gekonnt wie ein Ober, der dem Gast kalten Kaffee vorsetzt und vorsorglich darauf hinweist, sich daran nicht die Zunge zu verbrennen, du täuschst also etwas vor. Beim ersten Lesen kann man darauf hereinfallen - vorausgesetzt, man hat Null Ahnung von lyrischer Gestaltung, lyrischer Sprache und Metaphernbildung und – vor allem - hat Schwierigkeiten mit der Logik.

Nichts gegen das Thema Frühling, aber man muss es schon verstehen, es zu einem gekonnten Gedicht zu formen. Ich habe schon wunderbare Frühlingsgedichte gelesen, sehr gern sogar, was ich von diesem hier nicht behaupten kann. Das Thema selbst ist es also nicht, dass mich zu dem Urteil Kitsch kommen lässt, sondern das, was man lyrische Gestaltung nennt. Deinen Ruf als Kitschpoet hast du dir (nicht nur hiermit) nicht zu Unrecht erworben, Glückwunsch! Auch zeigt es sich, dass du mit der Interpunktion auf Kriegsfuß stehst, aber das fällt in dem Wust des Geschwurbels und Geschwulstes dieser drei Strophen kaum noch auf.

Zum Schluss ein Spruch fürs nächste Werk, den du gelegentlich beherzigen solltest: Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße es Wulst.

Lieben Gruß
Nitribitto
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Alt 12.01.2013, 23:06   #18
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Nitribitto Beitrag anzeigen
Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße es Wulst.
Giftschnalle,

Kunst kommt von Können, und Können kommt vom Üben. Und das hat eine Menge mit Wollen zu tun.

Wollen und üben sei Dir anheim gestellt.

AnDi ist der letzte, den du schulmeistern musst.

Wo nimmst du bloß all deinen Haß und deine Mißgunst her?

Du bist ja ein Riesenfass an Gift und Galle! Wer hat dir denn so weh getan?
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Alt 12.01.2013, 23:23   #19
Thing
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Bei AnDi steckt nicht viel Übung hinter den Gedichten.
90% sind Talent.
Und Talent ist eine Göttergabe, nach der sich so manche neidischen Kommentatoren alle zehn Finger - vergeblich! - lecken.
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Alt 12.01.2013, 23:44   #20
weiblich Ilka-Maria
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Stimmt, AnDi ist gottgesegnet. Er kann es einfach.

Aber für mich gilt: üben und nochmals üben. Nur daraus kann das Können erwachsen. Ob es zur Kunst wird? Diese Bestätigung haben nur wenige Künstler erfahren.
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Alt 12.01.2013, 23:50   #21
Thing
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Zitat:
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Stimmt, AnDi ist gottgesegnet. Er kann es einfach.

Aber für mich gilt: üben und nochmals üben. Nur daraus kann das Können erwachsen. Ob es zur Kunst wird? Diese Bestätigung haben nur wenige Künstler erfahren.
Ich glaube nicht, daß Kunst erlernbar ist.
Ein talentierter Künstler kann sich vervollkommnen, vielleicht auch weiterentwickeln.
Aber die Gabe Kunst wurde ihm in die Wiege gelegt.
Wie man so sagt.
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Alt 13.01.2013, 00:02   #22
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Giftschnalle,Kunst kommt von Können, und Können kommt vom Üben. Und das hat eine Menge mit Wollen zu tun. Wollen und üben sei Dir anheim gestellt.AnDi ist der letzte, den du schulmeistern musst.Wo nimmst du bloß all deinen Haß und deine Mißgunst her?Du bist ja ein Riesenfass an Gift und Galle! Wer hat dir denn so weh getan?
In diesem Faden war diese Wortmeldung die giftigste. Beleidigungen gehören bei Ilka-Marias Kommentaren schon zur Grundausstattung. Es ist blinder Hass, der sich hier Bahnen bricht. Sachlichkeit? Fehlanzeige.
Der Kommentar von Nitribitto ist zweifelsfrei sachlich und von großer, fachlicher Kompetenz gekennzeichnet.

Bane
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Alt 13.01.2013, 00:09   #23
Thing
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Zitat:
Zitat von Bane Beitrag anzeigen
In diesem Faden war diese Wortmeldung die giftigste. Beleidigungen gehören
bei Ilka-Marias Kommentaren schon zur Grundausstattung. Es ist blinder Hass, der sich hier Bahnen bricht. Sachlichkeit? Fehlanzeige.

Bane
Im Gegenteil.
Beleidigungen gehören zu Banes "Werkzeug".
Einfach nachzulesen in Banes Beiträgen.
Ein Klick genügt.
Dann kommt der blinde Haß zum Vorschein.
Woher der nur rührt?


Ich hatte einst eine tiefe Abneigung gegen die Texte eines Users.
Aber nicht gegen den User selbst.
Hier haben sich offensichtlich die Verhältnisse umgekehrt.
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Alt 13.01.2013, 00:11   #24
weiblich Ilka-Maria
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An Thing, Komm. #24:

Ja, vielleicht.

Aber AnDi kann es. Seine Gedichte sind gut.

Um das zu erkennen brauche ich keine literaturwissenschaftliche Anleitungen. Wer meint, Lyrik mit dem Zollstock ausmessen zu wollen, kann dies in voller Länge tun. Da kommen aber immer nur zwei Meter dabei raus, aber nix an Poesie.
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Alt 13.01.2013, 00:16   #25
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Zitat:
Zitat von Bane Beitrag anzeigen
In diesem Faden war diese Wortmeldung die giftigste. Beleidigungen gehören bei Ilka-Marias Kommentaren schon zur Grundausstattung. Es ist blinder Hass, der sich hier Bahnen bricht. Sachlichkeit? Fehlanzeige.
Der Kommentar von Nitribitto ist zweifelsfrei sachlich und von großer, fachlicher Kompetenz gekennzeichnet.

Bane
So so.

Na ja ...
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Alt 13.01.2013, 00:19   #26
männlich Ex-Bane
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Im Gegenteil.Beleidigungen gehören zu Banes "Werkzeug". Einfach nachzulesen in Banes Beiträgen.
Ein Klick genügt. Dann kommt der blinde Haß zum Vorschein.
Woher der nur rührt? Ich hatte einst eine tiefe Abneigung gegen die Texte eines Users. Aber nicht gegen den User selbst. Hier haben sich offensichtlich die Verhältnisse umgekehrt.
Tja, Thing, du verstehst es nicht, nicht wahr? Lügen haben kurze Beine. Egal, wie sehr Du Dich auch abmühst, es ist, wie es ist. Und jeder kann es sehen. Du untergräbst nur Deine eigene Glaubwürdigkeit.

Bane
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Alt 13.01.2013, 00:21   #27
weiblich Ilka-Maria
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Wer will dich schon verstehen, Bane? Das wäre ja der Abgesang. Und wegen Dir müht sich mit Sicherheit niemand ab. Wishful thinking.
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Alt 13.01.2013, 00:22   #28
Thing
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Zitat:
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Hallo, Andere Dimension

ein Gedicht, das sich bemüht, Vorgänge der Natur zu schildern.
So weit, so gut. Erstaunlich, zu welchen Höhenflügen der Autor dabei gelangt, zum Beispiel kommt er in S1V2 auf die kuriose Idee, dass irgendwer die Sterne verkaufen würde. Nun gut, der Mars ist wahrscheinlich schon parzelliert, aber der Immobilienboom der Sterne hält sich glücklicherweise noch in Grenzen. Dass der Autor glaubt, hier eine prima lyrische Idee für das Thema eingebracht zu haben, kann nur verstehen, wer sich die Schuhe mit der Zahnbürste putzt. S1V3: Dass ein Schmetterling mit irgendwem im Bunde ist und hier sogar mit einem Hain, ist so weit hergeholt, dass sich da bei mir partout kein Bild einstellen will. Da kratzt sich einer hintenrum. S1V4: Ein bisschen missverständlich – stößt die Sonne dem Hain oder dem Schmetterling eine nichtvorhandene Tür auf? Eine Tür schließt doch einen Raum ab. Was für ein Raum verbirgt sich denn hinter der Tür? Würde mich ernsthaft interessieren.




S2V1: Die ersten Triebe graben sich bitte durch die Erde.
Das Folgende verstehe, wer will: Der Frühling filtert also Farben aus dem Sand, wodurch die jungen Knospen – was werden? Ein ziemlich bemühtes, unlogisches Bild. Nach allen Erfahrungen ist es die Frühlingssonne, die den Sand erwärmt und so den Samen zum Keimen bringt. Von Farben aus dem Sand filtern habe ich in keinem Frühling etwas bemerken können, den ich erlebt habe, und ich habe schon einige Frühlinge erlebt. Doch man kann nie wissen, beim nächsten Frühling werde ich mir mal den Sand genauer ansehen. Aber gut, es geht ja weiter. Und jetzt kommt es: Was einst so bunt an den Flanken des Frühlings stand – ich überlege, was stand denn an seinen Flanken? Die eine Flanke ist der Winter, die andere der Sommer. Im Winter stand also einst irgendwas bunt an der Flanke des Frühlings, damit aus jungen Knospen einmal irgendwas werde. Dies ist Schwulst reinsten Wassers. Es zeugt davon, dass du nicht in der Lage bist, lyrische Bilder zu gestalten, ja sogar die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschst, vor allem nicht die Sprachlogik – aber das machst du sehr gekonnt, wenn man nur schematisch die Wörter aufnimmt und dabei das Hirn ausschaltet.



Es kostet also Mühe, sich hin zur „Stille“ zu begeben. Welch eine Melodramatik! Ich sehe das LI, wie es sich die Lunge aus dem Leib keucht, um endlich zur Stille zu kommen. Wahrscheinlich hat der Autor gerade die große Trommel geschlagen und ist davon noch etwas taub. S3V3-4: Wenn ich diese Konstruktion richtig verstehe, sind also die Kirschen in der Frühe nah der Blüte. Ein Naturwunder!
Jeder normal denkende Mensch müsste eigentlich wissen, dass die Kirschen nicht der Blüte nah sind, sondern dass die Kirschen sich erst aus der bestäubten Blüte bilden. Dies aber in den Frühling zu verlagern, erscheint mir doch recht kühn und allen Naturgesetzen zu widersprechen.

Schlimm, Andere Dimension, dies ist Kitsch erster Güte, das sind Worthülsen, das sind Sprechblasen, hier stimmt so ziemlich nichts – aber es rutscht herunter wie Öl, wie jeder Kitsch. Du servierst dein Gereime gekonnt wie ein Ober, der dem Gast kalten Kaffee vorsetzt und vorsorglich darauf hinweist, sich daran nicht die Zunge zu verbrennen, du täuschst also etwas vor. Beim ersten Lesen kann man darauf hereinfallen - vorausgesetzt, man hat Null Ahnung von lyrischer Gestaltung, lyrischer Sprache und Metaphernbildung und – vor allem - hat Schwierigkeiten mit der Logik.

Nichts gegen das Thema Frühling, aber man muss es schon verstehen, es zu einem gekonnten Gedicht zu formen. Ich habe schon wunderbare Frühlingsgedichte gelesen, sehr gern sogar, was ich von diesem hier nicht behaupten kann. Das Thema selbst ist es also nicht, dass mich zu dem Urteil Kitsch kommen lässt, sondern das, was man lyrische Gestaltung nennt. Deinen Ruf als Kitschpoet hast du dir (nicht nur hiermit) nicht zu Unrecht erworben, Glückwunsch! Auch zeigt es sich, dass du mit der Interpunktion auf Kriegsfuß stehst, aber das fällt in dem Wust des Geschwurbels und Geschwulstes dieser drei Strophen kaum noch auf.

Zum Schluss ein Spruch fürs nächste Werk, den du gelegentlich beherzigen solltest: Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße es Wulst.

Lieben Gruß
Nitribitto


Das ist der endgültige Beweis d a f ü r, daß der Kommentator nie wußte, nie weiß und nie wissen wird, was das Wort Lyrik bedeutet.
Er möge sich in seine Bahnhofsvorhallen zurückbegeben.

U.
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Alt 13.01.2013, 00:29   #29
weiblich Ilka-Maria
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Na, immerhin hat sie sich mit diesem Elaborat viel Mühe gemacht.

Das ändert aber nichts daran, dass ich AnDi hoch einschätze und seine Kunst bewundere, während Nittribitt für mich nur eine Frusttomate ist.
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Alt 26.01.2013, 14:46   #30
männlich AndereDimension
 
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Hallo Ilka -Maria
Hallo Thing

danke für die Wertschätzung meines Gedichtes!

Der krankhafte Neid von Nitribitto entlockt mir nur ein müdes Lächeln.

Gruß, A.D.
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Alt 26.01.2013, 18:55   #31
weiblich Ilka-Maria
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Der krankhafte Neid von Nitribitto entlockt mir nur ein müdes Lächeln.

Gruß, A.D.
Das, mein Lieber, nehme ich Dir nicht ab . Ich halte Dich nämlich für sehr empfindsam, obgleich Du - das muss ich zugeben - auch wehrhaft bist. Mir ist jedenfalls aufgefallen, dass Du, solange Nitribitt und Bane im Forum herumtoben, auf Forenurlaub gehst und/oder nur gelegentlich mal hereinschaust. Clever Boy - du schonst Deine Nerven.

Ich hatte mit mit selbst bereits eine Wette abgeschlossen, dass Du nach Nitribitts Sperre wieder nach oben tauchst. Gut so! Ich freue mich darüber.

Liebe Grüße
Ilka
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Alt 02.02.2013, 00:56   #32
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Nein, bin nicht auf Forenurlaub, nur im Umzugsstress - und was N. +B...das geht mir wirklich am A.... vorbei

Viele Grüße
A.D.
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Alt 02.02.2013, 04:56   #33
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Nein, bin nicht auf Forenurlaub, nur im Umzugsstress - und was N. +B...das geht mir wirklich am A.... vorbei

Viele Grüße
A.D.
Ich fühle mit Dir, Umzug habe ich auch gerade; zum Glück ist es nicht mein eigener.
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