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Alt 09.11.2019, 22:35   #1
männlich BladeRuner
 
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Beiträge: 394


Standard Im Namen der Gerechtigkeit

I)
Er saß auf seiner Pritsche und starrte in die Leere des Raumes. Eigentlich durfte man während der Wachphasen gar nicht sitzen, aber offensichtlich gab es niemanden, der dies kontrolliert.
Sein Blick glitt immer wieder von einer Wand zur anderen und zurück. Die Länge des Raumes maß 3 1/2 Schritte, oder 13 Fußlängen und eine viertel Länge. Auch mit seiner Spanne und sogar mit der Fingerbreite hatte er den Raum vermessen. Er schätzte die Breite seines Zeigefingers auf ungefähr einen Zentimeter. Demnach hatte der Raum eine Länge von 3,56 Meter und eine Breite von 2,48 Meter. Nur die Höhe konnte er nicht vermessen. Selbst auf der Pritsche stehend erreichte er die Decke nicht, von der ein fades, beinahe gräuliches Licht strahlte. Wobei strahlen für dieses Licht nun wirklich der falsche Ausdruck war. Es dämpfte, tauchte alles in eine Gleichförmigkeit, ließ Konturen unwirklich werden. Es erlosch nie ganz. In den Schlafphasen verblasste es stark gedimmt, aber immer noch wahrnehmbar.
Er schätzte die Höhe der Decke auf circa 4 Meter, was wirklich ungewöhnlich war, für einen ansonsten so kleinen Raum. Diese Höhe wirkte aber keineswegs befreiend. Über die Zeit verstärkte sie das Gefühl der Verlorenheit, gab den Eindruck am Grunde eines Schachtes zu stehen.
Er hatte keine Ahnung wie lange er schon hier war, ob es Tag oder Nacht, Sommer oder Winter war.
Manchmal legte er das Ohr an die Wand und lauschte. Versuchte irgendeine Information von der Welt hinter der Wand zu erhaschen. Doch alles, was in seine fensterlose Welt durch diese Mauern sickerte, war Stille. Eine seltsame Stille, sie waberte, rauschte, oder schrie ihn an. Er kämpfte mit dem Glauben an dieses Dahinter. Wenige Zentimeter trennten ihn von einer unerreichbaren Wirklichkeit. Er hatte gelernt, da ist nur, was man sieht, fühlt, riecht, schmeckt. Wahrnehmung schafft Realität.
Er hatte den Verdacht das die Wachphasen von unterschiedlicher Länge waren. Auch die Schlafphasen fühlten sich unterschiedlich an. Mal verflogen sie, ein anders Mal waren sie schier unendlich. Beim wecken durch das monotone Signal war er noch völlig erschöpft. Oft aber lag er schon vorher lange wach. Die willkürliche Bestimmung von Wachen und schlafen war ein perfides Mittel ihn jeglicher Orientierung zu berauben. Nichts in seiner Welt sollte verlässlich sein, nicht einmal sein eigenes Fühlen. Seinen Gedanken traute er schon lange nicht mehr. Sie hingen wie regenschwere Wolken zwischen seinen Ohren, oder schnitten sich wie ein dünner Draht aus Stahl eiskalt, schmerzend durch sein Gehirn.
Er beschloss wieder etwas Kontrolle zurück zu gewinnen. Um die Länge der zwei Phasen seines Alltags zu bestimmen und herauszufinden, ob diese manipuliert werden, hatte er sich verschiedene Systeme ausgedacht.
Bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 4 Kilometern pro Stunde, musste er den Raum 1124 mal durchqueren. Die Summe der Gänge von Wand zu Wand durch diesen Wert geteilt müsste ihm die Anzahl der Stunden verraten, die er gelaufen war, also die Länge der Wachzeit.
Während der Schlafzeiten zählte er seinen Puls, wobei er von 3600 Herzschlägen pro Stunde ausging. So erhoffte er sich, die Länge und eventuelle Unterschiede der jeweiligen Phasen zu ermitteln, überhaupt wieder ein Gefühl für Abläufe zu erhalten, auszubrechen aus diesem gesichtslosen Etwas, das sich sein Leben derzeit nannte.
Die Probleme die sich ergaben, waren vielfältig. Dieser Berg aus Zahlen schien unbezwingbar. Die Ergebnisse waren nicht zuverlässig, Zahlendreher, schlichtes Verzählen und die Schwierigkeit mit solchen hohen Beträgen ohne Stift und Papier umzugehen, zwangen ihn immer wieder von Neuem anzufangen.
Die Zeit verging und er kam nicht voran. Phasen voller Tatendrang wechselten mit Zeiten der Lethargie.
Manchmal wurde er wach und hatte das Gefühl in einem fahrenden Zug zu sitzen. Alles wackelte, vibrierte, ratterte, so, dass er sich festhalten musste und dann, schlagartig, war sie wieder da, diese erdrückende, greifbare Stille.
Er erwachte wieder einmal, doch irgendetwas war heute anders.
II)
Das Licht blendete ihn. Seine Augen waren es nicht mehr gewöhnt und die Lampe leuchtete ihn direkt an.
Er versuchte das Gesicht seines Gegenübers zu erkennen, das von einer Korona umgeben im Dunkeln lag.
"Ihr Name", sagte die Stimme hinter der Lampe.
"Nils, Nils Sprenger". Er wartete und die Zeit stand still.
"Sie wissen warum sie hier sind?"
"Nein, mir wurde es nicht mitgeteilt."
" Herr Sprenger, sie wollen mir erzählen, dass sie keinerlei Ahnung haben warum sie hier sind? Nach allem was geschehen ist, nach dieser unfassbaren Katastrophe."
"Niemanden hat mit mir geredet, bis auf den heutigen Tag"
Seine Augen hatten sich allmählich an das Licht gewöhnt und in Zügen konnte er sein Gegenüber erahnen. Es war ein junger Mann, schmale Lippen, hohe Stirn und kurze Haare. Auch wenn er nicht wirklich viel erkennen konnte, wirkte dieser junge Mann sehr verbissen, freudlos und ohne jeden Sinn für Humor.
"Lassen sie uns über ihr Leben sprechen. Was für einen Wagen fuhren sie zuletzt?"
"Einen Q7", sagte er leise.
"Q7, ok. Audi. Wo lag denn der Verbrauch?"
"Das weiß ich nicht, darauf habe ich nicht geachtet"
"Herr Sprenger,sie werden wohl eine Idee haben, was sie im Monat gefahren sind und wie viel Geld sie an Tankstellen gelassen haben. Diese Erinnerungslücken nehmen wir ihnen nicht ab", der Mann strich sich durchs Haar und er glaubte einen kurzen Anflug von Widerwillen über sein Gesicht huschen zu sehen.
"Ich schätze 9 Liter, vielleicht auch 10. Ich kann es wirklich nicht mehr genau sagen."Etwas in ihm sperrte sich, verschloss seinen Mund.
"Ich werde ihnen auf die Sprünge helfen Herr Sprenger. Die Auswertung ihrer Kreditkarte und der Abgleich mit den Tankstellen, an denen sie bezahlt haben, hat ergeben, dass sie in den letzten 12 Monaten für 4069,89 Euro getankt haben, beziehungsweise 3207,17 Liter Diesel verfahren haben. Laut ihrem Bordcomputer sind sie 22272 km gefahren. Um es kurz zu machen, ihr Verbrauch lag bei 14,4 Liter. Finden sie, das ist ein akzeptabler Wert, Herr Sprenger?"
Er neigte leicht den Kopf, so als wollte er sich aus der Situation winden, der Frage ausweichen, oder auch den unangenehmen Antworten.
"Herr Sprenger, ich habe sie etwas gefragt. Finden sie, dass das ein akzeptabler Wert ist?" Der Mann kniff die Lippen zu einem schmalen Band zusammen.
"Es scheint ziemlich hoch. Das war mir nicht bewusst gewesen. Vielleicht wollte ich es auch nicht so genau wissen. Es war einfach Alltag, normales Leben, einfach wie jeder, wie alle."
"Glauben sie, das macht den Wert besser?"
Nils sah sein Gegenüber skeptisch an. "Was meinen sie?"
"Die Fakten sind eindeutig. Ein Fahrzeug dieses Typs stößt 194 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer aus. Das heißt, sie haben in einem Jahr 4 Tonnen, 320 Kilogramm und 768 Gram CO2 verursacht. Versuchen sie mir bitte zu erklären, wie sie das rechtfertigen wollen."
"Ich hatte viel zu tun. War einfach unterwegs, es.....es war halt unser Leben. Hatten sie keins? Haben sie nicht gelebt, wie wir alle?"
"Herr Sprenger, es geht hier nicht um mich, sondern um ihre Taten, um ihre Schuld."
Nils blickte zu Boden. In diesem Moment erschien ihm seine alte Normalität selbst absurd. Und während er noch darüber nach sann, traf ihn schon die nächste Frage.
" Waren Sie in der letzten Zeit in Hamburg?"
"In letzter Zeit war ich nur hier", sagte er mit einem leicht ironischen Unterton. Es fühlte sich so an, als wenn er grinsen würde.
"Wie lange bin ich schon hier?"
"8 Monate. Also wie war das jetzt mit Hamburg? Ich werde für sie antworten. Sie waren in Hamburg. Was haben sie dort gemacht? Ihr Navigationsgerät hat es uns verraten, und", ein selbstzufriedenes Lächeln stand ihm im Gesicht,"natürlich ihre Kreditkarte. Sie haben zu Mittag gegessen, haben für sich und ihre Frau verschiedene Konsumartikel gekauft, haben eine Varieté Veranstaltung besucht, und? Jetzt kommt´s, sind dann wieder zurückgefahren. 548 Kilometer für ein zweifelhaftes Vergnügen. Und so könnte ich jetzt stundenlang fortfahren Am Ende steht fest, das ihr ökologischer Fußabdruck, der eines Dinosauriers ist, meint gigantisch. Nach Auswertung aller uns vorliegenden Quellen, Handy Daten, Navi Daten, Kreditkarte und derer mehr, ist ihr ökologischer Fußabdruck der Kategorie 8 zuzuordnen. Damit erfüllen sie den Straftatbestand des Ökozids. Herr Sprenger sind sie sich der Tragweite des Vorwurfs überhaupt bewusst?
In den 13 Monaten in denen sie hier sind, hat sich viel verändert."
Nils horchte auf,"13 Monate? Sie sagten ich sei erst 8 Monate hier."
"Da sehen sie, wie aufmerksam sie sind. Was sie alles notieren und wollen uns erzählen, dass sie von all den Dingen die sie verbrochen haben, nichts mehr wissen?"
Beide schwiegen und eine Eiseskälte kroch Nils in sein Herz und lähmte ihn.
"Herr Sprenger, wie standen sie zur Ökologie Bewegung?"
Nils Gesichtsausdruck veranlasste sein Gegenüber anscheinend nachzuhaken.
"Waren sie der Bewegung positiv gegenüber eingestellt, oder eher gleichgültig, vielleicht sogar feindlich?" Die Tonlage zog leicht nach oben an und bekam etwas bedrohliches.
"Die Ökologie Bewegung spielte in meinem Leben keine Rolle. Sie ging an mir vorbei. Ich hatte anderen Themen, Familie, Beruf, Freizeit, Freunde. Ich war total eingespannt, kam kaum zum nachdenken. Ich, ich.....", er stockte, war sprachlos, als er unterbrochen wurde.
"Sie haben die Antwort eigentlich schon gegeben. Ich, ich, ich, das ist das Problem: Egoismus, purer, blanker Egoismus. Absolut tödlich.
Ich werde ihnen sagen, wie sie zu der Bewegung standen. Laut Siri sahen sie am 30.08.2019 in der ARD die Dokumentation Wetter extrem, in Minute 12,34 als es um die Bewegung ging wurden sie mit den Worten-Diese Idioten- aufgezeichnet. Nein Herr Sprenger, sie waren nicht neutral, oder uninteressiert. Sie sind ein Feind der Bewegung, und zwar bis auf den heutigen Tag.
Ich werde die Eröffnung des Verfahrens wegen Ökozids mit besonderer feindlicher Haltung beantragen.
Ich habe keine weiteren Fragen"
lll
"Herr Sprenger, Kraft des Urteils vom 23.05.2028 werden sie der Bio Effizienz Energie Gewinnungsanlage zugeführt. Sie werden bis zu ihrer Abschaltung im Jahr 2042 als Bio Energie Generator für die Gewinnung Klima neutraler Energie genutzt. Wir werden ihnen jetzt die Injektion zu ihrer Sedierung setzen. Mit dieser Maßnahme wird ihnen die Möglichkeit gegeben, in Teilen ihre Schuld an der Vernichtung von Leben und Lebensbedingungen ab zutragen. Haben sie noch Fragen?.............................."
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 00:44   #2
männlich Ralfchen
 
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hey alter heiliger -

frage: wohin gleitet ein blick zurück? in die iris?

ok ich habe bei par 3 aufgegegeben, weil dieser text einfach nichts hat, was zum weiterlesen lockt. denke du solltest dem ganzen aus dieser müden plapper-diplapper fadesse raushelfen durch ein komplettes umschreiben. ich bin ebenso wenig wie du ein poet und schon gar nicht ein KG-schreiber. aber dein text ist das vakuum in welchem der insomnische leser ohne probleme seinen frieden für die nacht finden könnte.

gute nacht
r
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Alt 10.11.2019, 02:16   #3
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
ok ich habe bei par 3 aufgegegeben, weil dieser text einfach nichts hat, was zum weiterlesen lockt.
Ich bin anderer Meinung.

Da steckt inhaltlich Subtanz drin und formal die Absicht, es gut zu schreiben. Das muss nicht auf Anhieb gelingen. Der Text lässt aber erkennnen, dass sich der Autor seine Worte überlegt hat.

Hier hat ein User nicht einfach drauflosgetippt und dann einen Text ins Forum geschossen, sondern auch einen Gedanken gehabt. Natürlich kann man diesen Gedanken feiner formulieren, aber um das zu diskutireren sind wir da.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 17:32   #4
männlich Ralfchen
 
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das mag alles so sein Ilka. nur ändert es nichts daran wie ich den text - auch nachdem ich in den einen und anderen absatz danach eingelesen hatte - der keine substanz hat, finde. der alte heilige blady ist kein KG-texter. das wird er auch nur nach vielen jahren halbwegs hinkriegen. ich lese einen text und wenn er mir die haare - entweder nacken oder am schienbein sträubt, dann lese ich weiter. der text ist lichtjahre davon entfernt. der heilige kann nicht mal das erste raummaß im nächsten absatz ordentlich replizieren. d.h. er denkt 0,00 beim schreiben. das kernthema mag futuristisch angehaucht sein aber es fehlt alles um spannung aufzubauen. wenn ich einleiten würde, dann so und dabie den ganzen überflüssigen ballast eliminieren:

Zitat:
Er sitzt auf der Holz-Pritsche und starrt ins Leere, da es im Raum keinen anderen Gegenstand gibt.

Man dürfte untertags eigentlich nicht sitzen. Nach 3 Tagen hat er allerdings festgestellt, dass hier niemand diese Vorschrift kontrolliert.

Der Raum misst dreizehn mal fünf Fuß. Nachdem er die Raumgröße sogar mit der Fingerbreite vermessen hatte waren es 395 mal 100 Zentimeter - also etwa die relativen Dimensionen einer Zündholzschachtel. Die Höhe des Raumes kann er nur intuitiv auf etwa 330 Zentimeter schätzen, was der Raumhöhe in Gebäuden aus der Gründerzeit entsprechen würde. Eine - wahrscheinlich 25-Watt-Glühbirne - erhellt den Raum 12 Stunden lang in ein unwirkliches Zwielicht. In den Nachtstunden ist die Beleuchtung auf einen blassen Punkt gedimmt.


Geändert von Ralfchen (10.11.2019 um 19:25 Uhr)
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 19:48   #5
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
wenn ich einleiten würde, dann so und dabei den ganzen überflüssigen ballast eliminieren:
Und warum ist immer noch redundanter Ballast drin wie "eigentlich" und "allerdings" oder der Nebensatz "weil kein anderer Gegenstand da war"? Leerer als die Leere geht doch gar nicht. Und misst einen Raum mit der Fingerbreite aus?

Ich hätte den Text auch anders geschrieben. Bei meiner Kritik bin ich nur vom Inhalt ausgegangen, oder besser gesagt von der Idee, aber auch, dass der Schreiber ein blutiger Anfänger ist. Da kann niemand ein pulitzerreifes Werk erwarten.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 21:15   #6
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ok weil ich es nur sehr schnell zusammen-drapierte und bitte schreib nicht Pullitzer-Preis, das ist doch für den heiligen baldy mit 100% garantie und den rest von uns - auch jenen mit einem proto-genialen ansatz so weit entfernt wie die nächste galaxie! so - hab das nochmal abegräumt und den hl.bladischen überfluß elimniniert. weil sein text ist vollgestopft mit diesem schmarrn.

Zitat:
Er sitzt auf der Holz-Pritsche und starrt ins Leere.

Man durfte untertags nicht sitzen. Nach 3 Tagen hat er festgestellt, dass hier niemand diese Vorschrift kontrolliert.

Der Raum misst dreizehn mal fünf Fuß. Also ziemlich genau 395 mal 100 Zentimeter - etwa die relativen Dimensionen einer Zündholzschachtel. Die Höhe des Raumes kann er nur intuitiv auf etwa 330 Zentimeter schätzen, was der Raumhöhe in Gebäuden aus der Gründerzeit entsprechen würde. Eine - wahrscheinlich 25-Watt-Glühbirne - erhellt den Raum 12 Stunden lang in ein unwirkliches Zwielicht. In den Nachtstunden ist die Beleuchtung auf einen blassen Punkt gedimmt.
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