Poetry.de - das Gedichte-Forum
 kostenlos registrieren Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Poetry Workshop > Theorie und Dichterlatein

Theorie und Dichterlatein Ratschläge und theoretisches Wissen rund um das Schreiben.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 03.01.2007, 17:38   #1
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

Standard ich kann

Ich kann in deine Augen sehen,
doch ich spüre -
du bist mir fern.
  Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2007, 18:03   #2
Struppigel
 
Dabei seit: 05/2006
Beiträge: 1.007

Mh, ist das ein Aphorismus? Klingt eher nach einem Kurzgedicht.
Struppigel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2007, 18:09   #3
El_Hefe
 
Dabei seit: 10/2006
Beiträge: 1.530

ja, das mit dem kurzgedicht denke ich ebenfalls. aphorismen sind oder tragen eine lebensweisheit (oder?), das hier nicht so weit ich das seh...

mfg, philip
El_Hefe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2007, 18:37   #4
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

Hallo Struppigel und El Hefe,

na gut dann ist es ein Kurzgedicht. Ich habe noch nicht die passenden Rupriken gefunden! :O
Timo
  Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2007, 18:49   #5
Struppigel
 
Dabei seit: 05/2006
Beiträge: 1.007

Um zum Text selbst etwas zu sagen: Es hat mir noch zu wenig Inhalt, Spielraum, was auch immer. Das einzige, was ich daraus erlesen kann: Da ist ein Mensch zwar körperlich dem lyr Ich nah, aber geistig oder gefühlsmäßig fern.
Das ist mir zu wenig.
Struppigel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2007, 12:21   #6
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

Hallo Struppigel,
was schlägst du vor? Ich bin schließlich hier, damit ich etwas lerne!
Timo
  Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2007, 14:10   #7
Struppigel
 
Dabei seit: 05/2006
Beiträge: 1.007

Hallo Brian,

nun, ich würde das ausbauen, dann würde das Gedicht länger werden. Oder man verwendet mehrdeutigere Metaphern, so dass der Umfang zwar gleich, der Interpretationsspielraum aber größer ist.

verinnerliche Deine Retina
spüre du bist ohne mich
unterwegs
(mein bescheidener Versuch - aber natürlich solltest Du eigenes wagen)
Struppigel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2007, 18:53   #8
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

ich erahne dein Bild,
es spiegelt sich in
deinen Augen -
doch deine Distanz
verhindert
mein Nahesein

Wie wäre es mit dieser Variante?
  Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2007, 19:30   #9
Nothingness
 
Dabei seit: 12/2004
Beiträge: 140

Da hier anscheinend noch Bedarf besteht, hab ich es mal in die Werkstatt verschoben.
Nothingness ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2007, 04:19   #10
Sinnesaenderung
 
Dabei seit: 12/2006
Beiträge: 26

sry timo aber es ist im grunde genau dasselbe nur irgendwie... anders asugedrueckt. es fehlt noch an ideen, die du darin erwaehnen und/oder weiterentwickeln koenntest.
glg,
sae
Sinnesaenderung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2007, 11:53   #11
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

Hallo Sinnesdrang,
schreibe mir doch bitte, was du vorschlagen würdest?

Timo
  Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2007, 00:51   #12
Sinnesaenderung
 
Dabei seit: 12/2006
Beiträge: 26

also vielleicht hab ich jetzt meine schneuze wiedermal zu weit aufgerissen.
whatever...
also, ich weiss ja nicht, was du damit sagen willst. das, was cih anchvollziehen kann ist, dass dich jdn anschaut aber dir verweigert ihm/ihr nahezusein.
fuer mich sit das einfgrundgedanke, aber es fehlt mir die fortfuehrung desselben.
ein kleiner versuch meinerseits:

Ich kann in deine Augen sehen,
doch ich spüre -
du bist mir fern.

ich erahne ein vollkommenes bild
hinter diesen, deinen fenstern.
sie oeffnen sich mir,
bitten mich aber nicht rein.

(aber was kommt danach, was kommt nachdem dir klar sit, dass ihr euch fern seid? resignation? der kampf um naehe? ohnmacht? das meinte ich)

i'm not sure?
glg,
Sae
Sinnesaenderung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2007, 12:05   #13
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

Hallo Sae,
dieses Gedicht ist eine Momentaufnahme. In den Augen ist zu lesen: Ich suche Nähe, aber ich möchte diese jetzt noch nicht zulassen!
Trauer ist in meinem Herzen, ich weiß noch nicht wie ich damit umgehen soll. Der Tag des Abschieds rückt immer näher. Kannst du mir dabei helfen? doch ich wage nicht dich danach zu fragen."

Vielleicht so?
Die Nähe deiner Augen ist mir bewußt,
doch ich finde keinen Weg zu dir.
Wie soll ich dir helfen,
wenn du noch nicht dazu bereit bist?
Welchen Weg soll ich gehen,
damit du spürst es ist jemand da
der bereit ist, dir zu helfen.

Was denkst du darüber?
Timo
  Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2007, 17:18   #14
Sinnesaenderung
 
Dabei seit: 12/2006
Beiträge: 26

hmm... na ja, es ist dein werk, aber es sind zu viele woerter fuer meinen geschmack
Sinnesaenderung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2007, 17:38   #15
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

zuviele Wörter? ich versuche dass zu sagen, was mich eigentlich bewegt. Wie kann ich, oder wie soll ich das deiner Meinung nach kürzen.
Ich finde jeden Hinweis gut.

Timo
  Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2007, 16:39   #16
Sinnesaenderung
 
Dabei seit: 12/2006
Beiträge: 26

Die Naehe deiner Augen nehme ich wahr,
doch ich finde keinen Weg zu dir.
Ich will dir endlich helfen,
doch du bist nicht bereit.

Welchen Pfad soll ich nun gehen,
sodass du spuerst, es ist wer da?
Wie kann ich dich erreichen?
Du nimmst mich nichtmehr wahr.

-----------------------------------------------
Ok, die Idee mit dem Kuerzen ist somit abgewaehlt xD Ich weiss nicht, ich habe ein haessliches Gefuehl dabei, so in dein Gedicht einzugreifen, vor allem, weil du die Kritik ernst und nicht zu persoenlich nimmst, dazu auch noch umsetzt. Ich finde dich klasse : )

was haelst du hiervon?
GlG
Sae
Sinnesaenderung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2007, 16:49   #17
Struppigel
 
Dabei seit: 05/2006
Beiträge: 1.007

@Sinnesänderung: Die erste Version von Dir ist besser.
Struppigel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2007, 17:14   #18
Sinnesaenderung
 
Dabei seit: 12/2006
Beiträge: 26

danke danke, aber timo wollte ja was anderes. -.- man kanns nie allen recht machen
Sinnesaenderung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.01.2007, 18:09   #19
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

Hallo Sinnesdrang,
mir gefällt die zweite Version am Besten. Darf ich diese übernehmen?
Es geht hier nicht darum, jedem alles recht zu machen, sondern darum was dem Schreiber gefällt!

Hallo struppigel,
ich danke für deine Gedanken!

Timo
  Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2007, 17:50   #20
Sinnesaenderung
 
Dabei seit: 12/2006
Beiträge: 26

hallo timo
ja, natuerlich darfst du sie uebernehmen. danke aber, dass du gefragt hast!
glg
Sae
Sinnesaenderung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2007, 02:29   #21
männlich YeahYeah
 
Dabei seit: 02/2007
Ort: vienna
Alter: 34
Beiträge: 33

erinnert mich an ein pop. Gedicht von Hans Kruppa

Absurde Situation

Ich berühre dich,
ohne dich zu erreichen.

Ich küsse dich
durch eine unsichtbare Wand.

Ich umarme dich
aus weiter Ferne.

Ich bin getrennt von dir
mit dir zusammen.



Insofern kann ich verstehen was du ausdrücken möchtest. Es ist etwas das die meisten von uns schonmal gefühlt haben.
YeahYeah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2007, 11:31   #22
Soul Whisper
 
Dabei seit: 02/2007
Beiträge: 31

Auch wenn ich mit deinen Augen sehen kann
musst du es doch selber tun.




Kam mir, bei den vielen Interpretationen.
Taugt aber auch nur mit diesem Vorwissen.


Edit- passt aber zum Titel
Soul Whisper ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2007, 11:37   #23
Timo
Gast
 
Beiträge: n/a

vielen Dank Soul Whisper, man kann selten eine Entfernung überwinden, wenn es der andere Nicht will.

Timo
  Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2007, 11:42   #24
Soul Whisper
 
Dabei seit: 02/2007
Beiträge: 31

*lächel*

nein, das können wir nicht. Auch wenn wir es immer wieder versuchen.

Mag deine ersten 3 Zeilen. Lass es ein wenig sacken, vielleicht kommen dann noch ein paar dazu, damit es nicht so "platt" wirkt. Die Sehnsucht nach Nähe kommt in denen nämlich nicht zum Ausdruck.
Soul Whisper ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für ich kann

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche



Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.