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Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt.

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Alt 16.10.2009, 11:31   #1
weiblich Aichi
 
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Alter: 30
Beiträge: 1.267

Standard Angst



ANGST


Schwerfällig
Löcher in die Luft
kratzen

Sie sind zu hören schon, wieder
Sirenenlaut

Die Wände

Rennen auf mich ein
[Blick entleert sich]


Aichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2009, 15:03   #2
weiblich IsabelG
 
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Dabei seit: 10/2008
Ort: eschwege
Alter: 37
Beiträge: 533

Hallo Aichi,

ich verstehe das Thema, kann jedoch nur erahnen was es für dich bedeuten mag. Angst ist nämlich etwas anderes wie Furcht. Es ist ein ständiger Begleiter von jedem, nur der Umgang damit ist es der bestimmte negative oder bedrückende Gefühle usw...hervorruft.

Bei dem Titel musste ich an Kierkegaards Buch "Der Begriff Angst" denken dass ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen habe. Auch wenn es dort eher von einer anderen Seite angegangen wird als bei deinem Text, ich rätsel noch ein wenig ob es wirklich nur der Titel ist den ich damit in Verbindung setzte.
Vielleicht komme ich noch dahinter, dann teile ich es dir mit.
Das ist mal die eine Seite. Auf der anderen Seite steht für mich jetzt aber mal im vordergrund wie ich mal abgesehen von dieser Gefühlslastigkeit den Text einschätze.
Ich finde die länge gut. Die erste Strophe ist eine "ich bleib an dir haften" strophe. Sie gefällt mir.
Auch

Zitat:
Sie sind zu hören schon, wieder
Sirenenlaut
ist nicht schlecht. Mich stört das Wort Sirenenlaut. Ich hätte an der Stelle einfach nur das Wort "laut" genommen, doch warscheinlich wäre dir das nicht genug beschrieben.
Die nächste Strophe bzw einzelne Zeile finde ich wieder gut. Auch dass sie so alleine steht ist meiner meinung nach keine schlechte Idee

Zitat:
Rennen auf mich ein
[Blick entleert sich]
Also ich verstehe nicht was diese Klammern da sollen. Das finde ich einfach nicht gut, es irritiert total. Nicht dass ich die Zeile nicht an sich gut finden würde aber diese Klammern, hmm ich weiss nicht.

Nun, im grossen und ganzen wirklich nett zu lesen Aichi und da muss ich echt mal anmerken dass ich deine sachen immer besser finde

Gruss,
Isabel
IsabelG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2009, 18:23   #3
daktary
abgemeldet
 
Dabei seit: 09/2009
Beiträge: 116

Zitat:

"Schwerfällig
Löcher in die Luft
kratzen"


........ einfach super!
daktary ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 00:09   #4
männlich Bullet
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Dabei seit: 07/2009
Beiträge: 499

Hey A.

gefällt mir wieder sehr gut. Den letzten Satz würde ich streichen. Der hat sowas Melancholisches und stört daher ein bischen das Gefühl und die Stimmung der Angst, die du ansonsten sehr starkt aufgebaut hast.

Wehmut oder Melancholie sind meiner Meinung nach "warme" Gefühle. Die Angst aber ist "kalt", eisig kalt und so sollte der Text auch aufhören

Gruß aus der kalten Nacht
Bullet


PS: Du hast das mit den eckigen Klammern doch wohl nicht bei mir abgeguckt? Böse, böse, böse. Perry hat sich schon beschwert. Er versteht es nicht. Erklär doch mal.
Bullet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 11:02   #5
weiblich IsabelG
 
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Dabei seit: 10/2008
Ort: eschwege
Alter: 37
Beiträge: 533

Zitat:
gefällt mir wieder sehr gut. Den letzten Satz würde ich streichen. Der hat sowas Melancholisches und stört daher ein bischen das Gefühl und die Stimmung der Angst, die du ansonsten sehr starkt aufgebaut hast.
ich muss dir widersprechen Bullet ich find es ist genau die melancholie und vielleicht auch ein bisschen das wirre was Angst ausmacht. Die Stimmung der Angst? Ich denke genauer beschreiben könntest du es nicht oder?

Zitat:
Wehmut oder Melancholie sind meiner Meinung nach "warme" Gefühle. Die Angst aber ist "kalt", eisig kalt und so sollte der Text auch aufhören
ich empfinde Angst nicht als Kalt. Ganz im gegenteil. Gut dass du "meiner meinung nach" eingefügt hast sonst müsste ich von einer allgemeingültigen Warheit ausgehen. Angst wohnt in jedem (meiner meinung nach) sie ist ein ständiger begleiter, egal was wir tun. Sie beschattet nicht sie ist einfach da. Furcht ist für mich eiskalt. Furcht ist aber was ganz anderes dagegen kann man angehen, gegen Angst nicht.
Aichis schlusszeilen schildern das ganze ziemlich gut wie ich finde.Ausser die klammern

Grüsse,
Isabel
IsabelG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 17:19   #6
weiblich Aichi
 
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Dabei seit: 01/2009
Ort: Heidelberg
Alter: 30
Beiträge: 1.267

Woah!

So viel Text auf einmal.
Wo fang ich da nur an?

Bei der Isa:

Zitat:
ich verstehe das Thema, kann jedoch nur erahnen was es für dich bedeuten mag. Angst ist nämlich etwas anderes wie Furcht. Es ist ein ständiger Begleiter von jedem, nur der Umgang damit ist es der bestimmte negative oder bedrückende Gefühle usw...hervorruft.
Furcht ist es nicht, eher nackte Angst,
die mich manchmal überkommt und mich fast lähmt ...

Zitat:
Bei dem Titel musste ich an Kierkegaards Buch "Der Begriff Angst" denken dass ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen habe. Auch wenn es dort eher von einer anderen Seite angegangen wird als bei deinem Text, ich rätsel noch ein wenig ob es wirklich nur der Titel ist den ich damit in Verbindung setzte.
Vielleicht komme ich noch dahinter, dann teile ich es dir mit.
Das ist mal die eine Seite. Auf der anderen Seite steht für mich jetzt aber mal im vordergrund wie ich mal abgesehen von dieser Gefühlslastigkeit den Text einschätze.
Ich finde die länge gut. Die erste Strophe ist eine "ich bleib an dir haften" strophe. Sie gefällt mir.
Das Buch kenne ich leider nicht. Sorry ... :-/
Ok, wenn du noch dahinter kommst, kannst du mir es gerne mitteilen.
Jah ... jeder Text braucht so eine bestimmte Stelle, die beim Leser haften bleibt.
Vielen Dank.

Zitat:
Auch

Zitat:
Zitat:
Sie sind zu hören schon, wieder
Sirenenlaut
ist nicht schlecht. Mich stört das Wort Sirenenlaut. Ich hätte an der Stelle einfach nur das Wort "laut" genommen, doch warscheinlich wäre dir das nicht genug beschrieben.
Die nächste Strophe bzw einzelne Zeile finde ich wieder gut. Auch dass sie so alleine steht ist meiner meinung nach keine schlechte Idee
Stimmt! Das wäre mir etwas zu wenig gewesen.
Und es freut mich, dass es dir gefällt,
also das mit den einzeln stehenden Zeilen.

Zitat:
Also ich verstehe nicht was diese Klammern da sollen. Das finde ich einfach nicht gut, es irritiert total. Nicht dass ich die Zeile nicht an sich gut finden würde aber diese Klammern, hmm ich weiss nicht.

Nun, im grossen und ganzen wirklich nett zu lesen Aichi und da muss ich echt mal anmerken dass ich deine sachen immer besser finde
Das mit den Klammern, ja ... schau mal bei Bullets Text "Haltestelle" vorbei.
Der hat das da ganz gut erklärt.



Leider kann ich es auch nicht besser erklären.
Es ist einfach noch so ein Gedanke dazu,
den ich aber auch nicht einfach so verwerfen wollte oder sowas ...

Grüße

Aichi
Aichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 17:28   #7
weiblich Aichi
 
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Ort: Heidelberg
Alter: 30
Beiträge: 1.267

Und die letzten zwei Herren! ;-)

@ Daktary:

Danke fürs Gefallen.
Freut mich.

@ B.

Zitat:
gefällt mir wieder sehr gut. Den letzten Satz würde ich streichen. Der hat sowas Melancholisches und stört daher ein bischen das Gefühl und die Stimmung der Angst, die du ansonsten sehr starkt aufgebaut hast.

Wehmut oder Melancholie sind meiner Meinung nach "warme" Gefühle. Die Angst aber ist "kalt", eisig kalt und so sollte der Text auch aufhören
Danke.
Ja, der letzte Satz war eigentlich auch nicht vorgesehen.
Deswegen auch die Klammer.

Irgendwie hast du schon Recht. Eigentlich sollte es auch so "plötzlich" aufhören ...
Weiß auch nicht so wirklich ... :-/

Für mich ist Wehmut und Melancholie eigentlich auch eher "kalt".
Hm ...

Zitat:
PS: Du hast das mit den eckigen Klammern doch wohl nicht bei mir abgeguckt? Böse, böse, böse. Perry hat sich schon beschwert. Er versteht es nicht. Erklär doch mal.
:-D

Da gibts nix zu erklären. xD
Aber nein, ich hab das echt nicht bei dir abgeschaut.
Runde Klammern finde ich eher dann hässlich.

Ich benutze es eben auch, aber nicht allzu oft.

Grüße

Aichi
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