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Alt 09.04.2009, 18:44   #1
Kullimulli
 
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Standard Das Kaiserreich / Der Söldner

Hallo liebe Community!
Ich bin gerade eben auf dieses Forum gestoßen und habe mir gedacht, dass ich hier mal nach Feedback für meine Geschichte Ausschau halten könnte.
Den Teil, welchen ich euch zeigen möchte, ist ganz am Anfang der Geschichte. Über die Geschichte selbst (Worum es geht, Welche Characktere es gibt etc.) werdet ihr kaum etwas erfahren.
Hauptsächlich geht es mir darum, dass ihr meinen Schreibstil kommentiert und so Dinge wie "die Umgebung detailierter beschreiben" auch noch anmerkt.
Ich wäre euch wirklich sehr dankbar.

Also, hier kommt Teil 1:

Ihm fiel sofort etwas seltsames auf, als er das Wirtshaus betrat.
In einer der hinteren Ecken des Wirtshauses, saßen tatsächlich drei Anhänger des Sadek Kultes.
Der Kult ist als einer der umstrittensten Kulte der Welt bekannt. Viele Gerüchte, Mythen und Legenden sind über ihn im Umlauf.
Doch eines weiß man ganz genau: Die Anhänger des Sadek Kultes sind große Krieger, teilweise sogar als Helden zu bezeichnen. Von ihren Taten her. Allerdings tut dies niemand in der Öffentlichkeit, im Gegenteil. Es wird niemals über einen der drei Kulte öffentlich geredet. Sie kontrollieren den Kaiserlichen Rat, und damit auch den Kaiser selbst. Jedoch sind die Kulte untereinander öfter nicht einer Meinung und dies kann teilweise auch in einem Krieg enden. Das Kaiserreich, wenn man es überhaupt noch so nennen kann, ist so uneinig wie noch nie zuvor. Überall leiden die Menschen an Krankheiten, die Hälfte der Bevölkerung hungert und es entsteht eine immer größere Schlucht zwischen Arm und Reich. Der Glaubenskrieg zwischen den unterschiedlichen Religionen, welche eigentlich immer nur aus Intrigen bestand, war vor ein paar Jahren zu einem offenem Krieg geworden, der eine Spur von ausgebrannten Dörfern und Städten, elternlose Kinder und hunderte von Unschuldigen Menschenleben hinter sich her zog.
Aber alles grübeln nach einer Lösung half nicht. Jeder dachte nur an sich, jeder der Macht am Hofe des Kaisers hat wollte noch mehr Macht und noch mehr Soldaten und Menschen kontrollieren.
Eigentlich gab es einen Kaiser um genau diesen Problemen ein Ende mit einem Machtwort, mit einer Demonstration seiner Kräfte, zu bereiten. Aber die Kaiserliche Linie versagte. Schon vor Generationen fing alles an. Die Famile der Hasos, der Kaiserlichen Familie, war schwach geworden. Der Name der Familie stand für Stärke und Macht. Aber vorallem für Weisheit. Niemand sonst hatte so viele Lösungsvorschläge für jedes noch so kleine Problem, niemand sonst hatte solch einen Blick für Details und diesen unerreichten Weitblick. Und niemand sonst strahlte eine solche Göttliche Macht aus, wie es die Familienmitglieder der Hasos taten. Aber dies ist schon lange her.
Heutzutage macht sich jeder Bettler über diese Familie lustig. Bekommen es die Wachen einmal mit, wie jemand mal wieder über die Hasos herzieht, so machen diese meist mit, selbst wenn ein Familienmitglied neben ihnen steht.
Gilaphor selbst hatte einmal versucht den Hasos zu helfen, ihnen Mut zu geben und sie wach zurütteln. Aber sie waren alle zu träge. Sie sind zu niedergeschlagen und zu unmotiviert, um sich nocheinmal für das Volk, das Land, zu erheben und der Welt zu zeigen, wer die Hasos sind.
Die drei Anhänger des Sadek Kultes blickten auffordernd zu ihm herüber, als sie seinen gaffenden Blick bemerkten.
"Ich frage mich, warum jemand solche Waffen braucht, der anscheinend keiner Fraktion anzuhängen scheint?" sagte der Sadek, welcher die anderen beiden auf Gilaphor aufmerksam gemacht hat. Er war recht groß, hatte eine stattliche, durchtrainierte Figur und viele Waffen an seinem Plattenpanzer hängen. Gefährliche Waffen.
"Verzeiht meine Neugier. Ich sehe zum erstenmal Sadeks. Und warum ich Waffen trage, ist meine Sache." Ein leises Raunen ging durch die Menge der Gäste, welche sich plötzlich zu einer Menge von Schaulustigen verwandelt hatte. Gilaphor hatte nicht vergessen, das es eine Beleidigung war, wenn man die Anhänger des Sadek Kultes einfach nur als "Sadeks" bezeichnete. Er wollte die drei provozieren. Der Sadek Kult war mit Abstand der mächtigste von allen. Selbst die Religionsmächte konnten sich mit ihm nicht messen. Aber das hinderte einen erfahrenen Kämpfer wie ihn nicht daran, über sie herzuziehen. Er war schliesslich ein Talaska, ein Ritter des Lichtes, könnte man sagen. Die Talaska sind Menschen, die sich nicht nur mit Arznei, Kriegskunst, Alchemie und sozialen Fähigkeiten - welche ihnen angeboren sind - auskennen, sondern auch mit der Hohen Kunst des Talaska. Oder wie es normale Menschen nennen würden: "Magie".
Das Talaska erfordert viel Disziplin, um es zu erlernen. Früher gab es einmal Meister des Talaska. Doch Heute ist das lehren von Talaska offiziel verboten worden. Die Menschen, welche das Talaska erlernen, sind auserwählt worden. Vom Orden des Hasozeitalters. Dieser Orden besteht aus Anhängern der Haso Familie, welche begierig auf die Rückkehr der großen Kaiserzeit warten und die alten Zeiten in denen das Geschlecht der Hasos aufblühte, verehren. Die Ansichten des Ordens sind zwar nicht alle richtig, aber Gilaphor war einer der wenigen Auserwählten, und es war eine große Ehre von dem Orden unterrichtet zu werden und das geheimnisvolle Talaska zu erlernen.



Ich hoffe es hat euch gefallen.
Mit freundlichen Grüßen,
Kullimulli.
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Alt 10.04.2009, 11:58   #2
MystiqueMax
 
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Ach komm schon, gib mir mehr...
Nicht aufhören!!! Wie geht es weiter????

Ich kauf das Buch!!!

Ne mal ernsthaft, ich finde das echt klasse und wäre das ein Leseprobe gewesen, dann hätte ich mir sofort das Buch gekauft.
Du bist so eine art Autor, der eine Hassliebe zwischen Text und Leser erzeugt. Ich meine damit, dass du durch dein ausschweifende Art ne Menge Informationen rüber bringst und die Spannung enorm erhöhst. Das ist übrigens was gutes. Ich liebes solche Bücher. Ich liebe auch Fantasy Geschichten.

Mach weiter und poste bitte unbedingt noch mehr von der Geschichte...

Am liebsten würde ich sie jetzt sofort ganz lesen!!!
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Alt 10.04.2009, 12:04   #3
MystiqueMax
 
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Zitat:
Zitat von Kullimulli Beitrag anzeigen
"Ich frage mich, warum jemand solche Waffen braucht, der anscheinend keiner Fraktion anzuhängen scheint?"
Ach ja, beinahe vergessen. Dieser Satz hat mich gestört. Der klingt so als würde ein Erzähler das sagen um die Situation zu erläutern. Nicht als würde tatsächlich ein Mensch so reden. Mein Verbesserungsvorschlag ist einfach ne minimale Abänderung: "Ich frage mich, warum ihr solche Waffen braucht, Fraktionsloser?" Dann kannst du natürlich noch per Erzähler so einen Satz einfügen wie: Er war es bereits gewohnt seltsam gemustert zu werden. Es war nicht alltäglich, dass jemand der keiner Fraktion anhängt bewaffnet auf die Straße ging.

Also, dass du wirklich den Erzähler den Zusammenhang herstellen lässt und die Leute einfach frei nach Schnauze reden lässt...
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Alt 10.04.2009, 13:26   #4
Kullimulli
 
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Danke für dein Feedback
Also die Geschichte ist noch ziemlich im Aufbau, von daher werde ich noch mehrere Änderungen vornehmen.
Hier kommt aber zuerst der 2. Teil!
Viel Spaß.


Gilaphor war kein Naturtalent. Das hat man schon früh erkannt. Er wäre sogar fast einmal wegen seiner miserablen Leistung von dem Orden abgeschoben wurden, aber er gab sich größte Mühe im Unterricht und der Großmeister des Ordens erkannte, dass Gilaphor einmal etwas großes tun würde. Gilaphor selbst jedoch glaubt nicht wirklich an diesen Blödsinn. Aber es gab ihm immerhin ein Gefühl von Wichtigkeit, welches er in seinem bisherigem Leben schmerzlich vermisste.
"Woher nehmt ihr euch das Recht, einen Sadek Anhänger, zu beleidigen!?" brauste der Sadek auf. Die Situation drohte zu eskalieren, wenn Gilaphor nicht die richtigen Worte wählen würde, um sich gut rausreden zu können. Noch war es zu früh, um eine Demonstration seiner Kräfte öffentlich zu zeigen. Er hatte schliesslich einen äußerst wichtigen Auftrag zu erfüllen und wollte dabei so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf sich ziehen.
"Verzeiht meine Ausdrucksweise." sagte er rasch. "Aber ich sehe zum erstenmal Anhänger des Sadek Kultes und mein Mundwerk war wohl wiedereinmal schneller als meine Gedanken." er deutete eine entschuldigende Verbeugung an.
Der Sadek spuckte aus. "Es ist immer wieder dasselbe mit euch Harlunken Pack. Erst kriegt ihr das Maul nicht weit genug aufgerissen und dann wollt ihr plötzlich nichts getan haben!" An der Tonlage bemerkte Gilaphor, dass der Sadek sich am beruhigen war. "Aber mir soll es Recht sein, ich bin Heute nicht auf Scherereien aus."
Die angespannte Stimmung im Gasthaus schwand.
Gilaphor mietete sich noch ein Zimmer für die Nacht und bestellte sich etwas Schinken, Käse und eine Flasche Wein auf das Zimmer.
Er stand gerade vor der Tür des Zimmers, als er einen süßlichen Duft vernahm, welcher aus dem Zimmer kam. Gilaphor zögerte nicht länger und öffnete die Tür. Es war ein recht kleiner Raum, dafür das es zwei Betten, einen großen Tisch in der Mitte des Raumes und zwei Komoden gab. Auf dem Bett, welches auf der Fensterseite stand, saß eine junge Frau. "Guten Abend. Ich hätte nicht gedacht das um diese Zeit noch ein Wanderer auftaucht und ich mir doch noch das Zimmer teilen muss."
Es war eine sehr hübsche Frau, wie Gilaphor fand. Sie hatte blondes Haar, grüne Augen und passend dazu ein silbrig-weißes Nachthemd, welches ihre Figur perfekt betonte. Nicht zu sehr und nicht zu wenig, so mochte es Gilaphor.
"Anhand des vielen Schmuckes, welcher vor euch liegt, und dem anscheinend recht teuren Parfüm, müsst ihr entweder extrem Reich sein. Oder ihr seid eine extrem gute Diebin."
Die Frau lächelte ihn belustigt an.
"Weder noch. Doch bevor wir ins Detail gehen, sollten wir uns vorstellen. Mein Name ist Nilaphona. Aber ihr könnt mich auch ruhig Nilasa nennen, der Name gefällt mir besser."
"Wo bleiben bloß meine Manieren? Verzeiht mir." Gilaphor deutete eine verbeugung an."Mein Name ist Gilaphor, Kaiserlicher Bote, unterwegs im Auftrag des Kaisers persönlich." Das war seine übliche Vorstellung, als Deckung versteht sich. "Was verschafft mir die Ehre, einer so bezaubernden Dame zu begegnen?"
Jetzt fing Nilasa an zu lachen. Sie schien sich über die Vornehme Art und Weise Gilaphors lustig zu machen.
"Lacht ihr mich etwa aus?" empörte er sich.
"Nein, nein. Ich finde es nur komisch, das mich jemand als eine Dame bezeichnet."
Es klopfte an der Tür. Kurz darauf kam der Wirt mit Gilaphors bestelltem Essen und dem Wein herein. Er stellte die Sachen auf den Tisch, wünschte eine angehme Nacht und verschwand wieder.
"Ihr müsst nicht sonderlich Hunger haben, wie?"
"Selbstverständlich habe ich Hunger. Großen Hunger. Ich habe eine lange Reise hinter mir."
"Und da bestellt ihr euch keinen Eintopf? Der ist doch billiger und sättigender"
"Richtig, aber das kommt nur daher, dass der Eintopf durch seinen Geruch und seinen Anblick einem den Appetit verdirbt." Gilaphor grinste schelmisch.
Nilas sah ihn skeptisch an und musterte ihn von oben bis unten.
"Seid ihr vergeben, Herr?"
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Alt 11.04.2009, 18:48   #5
MystiqueMax
 
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Deine Ausschweifungen mit dem Erzähler gefallen mir, aber ich kann deinen Gesprächen wieder nicht folgen. Selbes Problem eigentlich. Ich habe einfach das Gefühl, dass selbst in einer mittelalterlichen Fantasywelt niemand so reden würde.

Das mal voraus, da Kritik wichtiger wie Lob ist, aber an Möglichkeit für Lob hat es ebenfalls nicht gemangelt. Ich fasse das Lob mal so zusammen: Ich freue mich auf den nächsten Teil, den du postest.
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Alt 17.04.2009, 22:03   #6
Kullimulli
 
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Entschuldige bitte, dass es etwas länger gedauert hat. Ich war am renovieren.
Also, alles was ich poste ist nur eine Vorab Version. Deshalb wird es auch beim 3 Teil wieder die selbe Kritik sein.
Trotzdem danke.
Der 3 Teil wird auch vorerst der letzte sein, da ich noch nicht weiter geschrieben habe
Die nächsten Teile werden natürlich folgen.

Hier kommt Teil 3:

Jetzt war es an Gilaphor, zu lachen.
"Nein, Prinzessin. Aber ich bin wahrscheinlich genau so wenig ein Herr, wie ihr eine Dame."
"Nun gut. Aber verratet mir, was ihr mit euren Waffen vorhabt? Ein Bote braucht soviele und so teure Waffen doch niemals, selbst ein Bote des Kaisers."
Nilas lächelte freundlich und für Gilaphor schien sie in diesem Moment sehr freundlich zu sein. So, als ob sie ein geute Freundin wäre, welcher er alles erzählen könnte. Das Gefühl wurde stärker. Gilaphor mahnte sich zu innerer Ruhe. Er wendete kurzer Hand einen kleinen Zauber an, das Gefühl endete aprubt. Nilas zuckte kurz zusammen.
"Was ist los Prinzessin?" wunderte er sich laut. Vielleicht eine hinterhältige Hexe... ,fragte er sich selbst. Er hatte deutlich die unsichtbare Macht gespürt.
"Nichts." antwortete sie rasch. "Wahrscheinlich nur die Nachwirkungen einer langen Reise und das nächtliche schlafen in der kalten Wildnis. Ihr wolltet mir doch bestimmt noch auf meine Frage antworten?"
"Achja. Nun, ich habe soviele Waffen, damit ich mich vor Banditen oder größeren Raubtieren behaupten kann. Ich bin mit einer sehr wichtigen Aufgabe betraut worden, die unbedingt erfüllt werden muss." Gilaphor fühlte sich langsam, als ob er in einem Verhör säße.
"Warum schickte der Kaiser euch dann nicht mit einem Geleit von einigen guten Soldaten auf den Weg? Wenn eure Mission so wichtig sei, wie ihr sagtet."
Gilaphors Verdacht verstärkte sich. Er wurde eindeutig verhört. Doch noch hatte er nicht genügend Beweise, noch konnte er sie nicht überführen. Also spielte er ersteinmal mit.
"Selbst wenn er mir 50 Soldaten zur eskortierung gegeben hätte, wäre es immernoch sehr gefährlich. Damit würden wir die ganz großen Räuberbanden auf den Plan rufen. Ich denke, dass selbst Anasran an mir interessiert gewesen wäre. Mit zehn Soldaten, würden wir immer noch Aufmerksamkeit von sämtlichen Räuberbanden bekommen. Zu zweit oder zu dritt, hätten wir auch Schwierigkeiten bekommen. Denn dann würden wir die einfach Banditen anlocken, die sich ein Schmuckkästchen mit Gold und Silber wünschten. Aber wenn ich alleine auf Reisen bin, dann wird zwar jeder wissen, dass ich wahrscheinlich ein paar Goldmünzen dabei habe, mich wird jedoch niemand angreifen. Ich bin es wohl einfach nicht Wert." erklärte Gilaphor achselzuckend. Er hat sich dies selbstverständlich nicht gerade ausgedacht. Er hat es immer parat, falls neugierige Menschen ihn fragen sollten, so wie Nilas jetzt.
"Aber ihr wisst doch sicherlich, dass die Banditengruppen Aufnahmerituale haben,oder?" Nilas lächelte gewinnend.
"Aufnahmerituale? Erklärt mir dies näher."
"Nun, jede größere Banditengruppe, hat solche Aufnahmerituale. Nehmen wir mal an, du willst der Bande von Anasran beitreten..."
"Niemals!" rief Gilaphor auf. "Ich würde nicht einmal im Traum daran denken, diesem Pack beizutreten." Nilas sah ihn stirnrunzeln an.
"Ich habe es doch nur gesagt, um ein Beispiel zu finden. Dann kann ich es dir besser erklären."
Gilaphor seufzte einwilligend. "Nun gut. Aber wer hat euch erlaubt, mich zu duzen?" fragte er necken.
Nilas lächelte. "Wenn es euch, nichts ausmacht, würde ich dich gerne weiter duzen." antwortete sie verführerisch.
"Nein, garnicht. Aber es ist einfach unhöflich, vorher nicht zu fragen und meine Autorität als Mann zu untergraben." sagte er leichthin. Er ging absichtlich nicht auf sie ein, damit er sehen konnte wie weit sie ging, um ihn zu verführen. Für den Notfall sprach er einen Magieentdeckungszauber auf sich selbst. Dadurch wusste er sofort, wenn jemand irgendeinen Zauber auf ihn sprach. Und natürlich auch welchen Zauber.
"Verachtest du etwa Frauen?" der verführerische Ton ihrer Stimme war nicht gewichen.
"Nein. Aber ich finde der Mann sollte eine gewisse Autoritätsperson sein, auch Frauen gegenüber."
"Natürlich. Macht es euch etwas aus, wenn ich mich umziehe?"
"Nein, ganz und garnicht." er drehte sich um, den Blick auf die Tür gerichtet.
"Ihr wollt eine Autoritätsperson gegenüber Frauen sein, habt aber gleichzeitig Respekt vor uns." Sagte Nilas mit einem neckendem Unterton.
Er drehte sich um und blickte Nilas tief in die Augen. Er ging langsam auf sie zu. Als er dicht vor ihr stand, flüsterte er "Es ist schön dich wieder zusehen."
"Es ist auch schön, dich wieder zu sehen." antwortete sie ebenfalls flüsternd.
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Alt 19.04.2009, 11:12   #7
MystiqueMax
 
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Finde wie immer gelungen. Paar kleine Schönheitsfehler, wie die doppelte Verwendung von freundlich in einen Satz. Aber wie du ja gesagt hast, es ist eine frühe Version.

Finde ich schade, dass es jetzt bis zum vierten Teil länger dauern wird, aber nun ja, kann man nichts machen. Lass dir lieber Zeit und schreib ihn dafür besser

Ich habe diesen Thread längst abonniert und freue mich, wenn ich die nächste E-mail in meinen Postfach habe, dass es hier weitergeht ^^
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Alt 19.04.2009, 15:52   #8
Kullimulli
 
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Danke.
Naja, das Problem ist, dass du nunmal der einzige bist der hier feedback gibt. Das wird mich zwar nicht daran hindern weiter zu schreiben, aber trotzdem würde ich mir gern mehr feedback wünschen. Vielleicht kennst du ja eine Seite / Forum wo es mehr User gibt?
Wenn du eins kennst, lass es mich wissen. Ich würde die neuen Teile natürlich auch weiterhin hier uppen.
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Alt 19.04.2009, 16:04   #9
MystiqueMax
 
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Ich weiß genau was du meinst... Heul, ich war so glücklich als ich diese Seite gefunden habe, habe sofort zwei Geschichten rein geschrieben und niemand hat es interessiert. Heul, heul...

Naja, falls du eine Seite findest, wo man mehr Aufmerksamkeit kriegt, lass es mich auch wissen
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Alt 19.04.2009, 17:36   #10
Kullimulli
 
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Ach, du hast hier auch Geschichten? Das wusste ich nicht. Kannst du mir sie vielleicht verlinken? Ich würde mir sie gerne durchlesen.

Übrigens, Teil 4 kommt noch Heute Abend
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Alt 19.04.2009, 21:22   #11
Kullimulli
 
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So, hier kommt Teil 4.
Damit wäre der Prolog abgeschlossen.
Jetzt fange ich an, Kapitel 1 zu schreiben.

Teil 4:

Sie hatten gerade ihr Nachtlager an einem Waldrand errichtet und Gilaphor entzündete ein Feuer. Nilas suchte im Wald nach einem Bach, damit sie ihre Trinkschläuche wieder auffüllen konnten. Es waren nun schon Drei Tage vergangen, seit sie die Raststelle verlassen hatten.
<Ich hätte nicht gedacht, sie in dieser Gegend zu treffen> überlegte Gilaphor. Nilas war seine Partnerin gewesen. Früher einmal. Sie kämpften gemeinsam für die Kaiserfamilie, die Hasos. Aber das war schon etliche Jahre her. <Als die unterschiedlichen Fraktionen das Kaiserreich unter sich aufteilten, blieb ich den Hasos treu.> überlegte er weiter. <Nilas jedoch schloss sich den Walameten an.> Er selbst achtete die Walameten zwar, jedoch würde er ihnen nie beitreten. Sie waren Rebellen. Eigentlich waren sie nur eine politische Bewegung. Sie kämpften dafür, dass die Hasos wieder an die Macht kommen würden. Aber auch sie verfolgten ihre eigenen Ziele. <Sollten sie es tatsächlich schaffen, das Unmögliche zu schaffen, dann werden nicht die Hasos die Macht haben, sondern die Walameten selbst. Das Volk unterstützt die Hasos nicht mehr und die Walameten wären die Befreiungshelden. Damit würde es zwar wieder ein Kaiserreich geben, in welchem aber die falschen an der Macht wären> Gilaphor stieß einen langen Seufzer aus. <Auch wenn die Walameten gute Herrscher wären, so wären sie trotzdem nicht die richtigen. Einzig die Hasos haben das Recht und die Befugnis dazu, zu herrschen. Dies war die Erste Regel, die ich erlernte als ich das Talaska studiert habe.> Ein Funke flog durch die Luft und traf das trockene, mit Baumharz angefeuchtete Holz, welches sofort Feuer fing. Erschöpft von dem langem Marsch, lies sich Gilaphor neben dem Feuer auf die Erde fallen. Ein leises knacken im Wald, brachte Gilaphor dazu, auf zuschauen. <Nilas ist noch nicht lange weg.> dachte er Stirn runzelnd. Mit der Hoffnung, dass man ihn noch nicht entdeckt hat, suchte er schnell hinter einem nahem Busch Deckung. Wieder ertönte ein Knacken, nun schon etwas lauter als zuvor, gefolgt von einem anhaltendem Rascheln. Das Knacken wiederholte sich schneller und wurde lauter. Das Rascheln hielt an. Da es nun schon recht Dunkel war, konnte Gilaphor kaum etwas im dichtem Unterholz des Waldes erkennen. Plötzlich kam eine Gestalt hinter einem Baum, direkt gegenüber von Gilaphor's Platz, zum Vorschein. Die Gestalt war in einem schwarzen Umhang gehüllt, hatte einen ebenfalls schwarzen Umhang und sogar eine passende schwarze Kapuze übergezogen, die das Gesicht verbarg. Die Gestalt ging leicht gebeugt nach vorn und stüzte sich auf einen aus Eschenholz gefertigten Stab. Gilaphor wartete. Doch die Gestalt wartete anscheinend auch. Sie stand einfach nur da und wartete. Dann drehte sie langsam den Kopf. Und blickte direkt in die Augen von Gilaphor. So kam es ihm zumindest vor. Und so verharrte die Gestalt schliesslich. <Es hat keinen Sinn> entschied Gilaphor und verlies seine Deckung. Als Gilaphor aufstand atmete die Gestalt tief aus und sagte, mit einer männlichen Stimme:
„Na endlich. Ich dachte schon du würdest einen alten Mann die ganze Zeit hier warten lassen.“ Gilaphor blieb stehen und beäugte den ungebeten Besucher misstrauisch.
„Wer seid ihr und was wollt ihr von mir?“
Der Mann zog seine Kapuze zurück und zum Vorschein kam ein altes und faltiges Gesicht. Mit einer prächtigen Narbe, welche das Gesicht in Zwei Hälften zu teilen schien, denn sie verlief genau von der Stirn hinunter über das Nasenbein und den Mund, bis zum Kinn. Zwei rote Augen blickten Gilaphor weise an.Sofort wusste Gilaphor, wen er vor sich hatte. Es gab nur einen Mann auf dem ganzem Kontinent Pratavien, der so eine Narbe trug. <Aber... das kann nicht sein. Er ist tot...> Er verstand die Welt nicht mehr. Vor ihm stand sein ehemaliger Meister und der rechtmäßige Erbe des Throns. Er lies sich auf die Knie fallen und richtete den Blick auf die Schuhe seines Meisters.
„Aber, aber.“ lachte der Mann stattdessen. „Du musst dich nicht verbeugen. Nicht vor einem altem Greis.“
Gilaphor war den Tränen nahe, blickte seinem Gegenüber jedoch fest in die Augen.
„Du...du warst tot.“ brachte er hervor. „Du wurdest getötet. Ich habe es selbst gesehen.“
Der Mann lachte leise.
„Die Augen spielen einem Mann gerne Sreiche. Das solltest du am besten Wissen, Gilaphor. Und nun erhebe dich. Wie ich schon sagte, du muss nicht vor mir Knien.“
Gilaphors Gedanken drehten sich.
„Wie konntest du überleben?“ fragte Gilaphor ein wenig verstört und noch mit den Tränen kämpfend. Ihm wurde leicht schwindelig.
„Setz dich wieder hin, Gilaphor, und ich werde dir alles erzählen.“ Sagte der Mann.
Bevor Gilaphor sich setzen konnte, trat Nilas aus dem Wald und blieb erschrocken stehen, als sie den Mann erblickte. Jetzt fiel auch sie ehrfürchtig auf die Knie.
Der Mann seufzte. „Noch mal für dich, Nilas. Kniet nicht vor mir. Nie wieder.“ sagte er mit einem gebieterischem Unterton. „Setz dich und ich werde euch alles erzählen. Von Anfang an.“
Gilaphor und Nilas ließen sich langsam auf dem Boden nieder. Der Mann setzte sich nah ans Feuer, holte ein paar Dauerwürste heraus und stach ein paar davon der Breite nach, auf seinen Eschenholzstab. Diesen steckte er in den Boden und lies das Feuer seine Würste rösten. Dann begann er in einer seiner Robentasche zu wühlen, ohne seine Würste aus dem Blick zu verlieren. <Er sitzt da, als ob nichts passiert wäre!> dachte Gilaphor empört. Langsam stieg Zorn in ihm auf. Sein Meister hatte inzwischen eine Pfeife herausgeholt und stopfte sie, wober seine Bewegungen nun etwas schneller wurden, so als ob er wüsste, dass Gilaphor wütend wurde. Er zündete seine Pfeife an, pafft Zwei mal und erhob seine Stimme.
„Es ist nun fast 62 Jahre her, dass ich geboren wurde. Hoch oben in einem kleinem Dorf, welches versteckt im Kuma-Gebirge liegt....
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Alt 19.04.2009, 22:21   #12
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Zitat:
Naja, das Problem ist, dass du nunmal der einzige bist der hier feedback gibt. Das wird mich zwar nicht daran hindern weiter zu schreiben, aber trotzdem würde ich mir gern mehr feedback wünschen
Ich möcht mich ja nicht einmischen, aber du hast auch noch keine einzige Kritik gepostet. Also was erwartest du?
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Alt 20.04.2009, 07:29   #13
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Zitat:
Ich möcht mich ja nicht einmischen, aber du hast auch noch keine einzige Kritik gepostet. Also was erwartest du?
Wie ich schon sagte, war ich letzte Woche, bzw. seit Vorletzter Woche Mittwoch, am renovieren. Ich hatte nicht wirklich die Zeit dazu mir Geschichten oder sonstige Texte von der Community durchzulesen, geschweige denn ein Feedback zu geben. Heute und Morgen werde ich noch etwas aufräumen und dann am Mittwoch hätte ich wahrscheinlich Zeit, mich auch mit anderen Texten auseinanderzusetzten (schreibt man das so?! ).
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Alt 20.04.2009, 09:41   #14
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Hi Kullimulli!
Sorry ich wollte nicht fies sein...
Das ist zum ersten Teil:
Zitat:
Ihm fiel sofort etwas seltsames auf, als er das Wirtshaus betrat.
In einer der hinteren Ecken des Wirtshauses, saßen tatsächlich drei Anhänger des Sadek Kultes.
Der Kult ist als einer der umstrittensten Kulte der Welt bekannt.
Zeitsprung! Es müsste "war" heißen oder auch der erste Satz in der Gegewart.
Zitat:
Aber alles grübeln nach einer Lösung half nicht. Jeder dachte nur an sich
Wer grübelt den nach einer Lösung, wenn jeder nur an sich denkt?
Zitat:
Die Ansichten des Ordens sind zwar nicht alle richtig
Wer entscheidet das?
Zitat:
"Ich frage mich, warum jemand solche Waffen braucht, der anscheinend keiner Fraktion anzuhängen scheint?"
Woran sieht man dass er keiner Fraktion angehört?

Fängt deine Geschichte wirklich so an? Oder ist das ein Ausschnitt aus einer beliebigen Stelle?
Wenn es so anfängt, kannst du mein Interesse damit nicht uneingeschränkt erobern.
Was mich am meisten stört:
1. die Zeiten, die dir immer wieder durcheinander kommen.
2. du baust keine Atmosphere auf. Man kann sich das Wirtshaus nicht wirklich vorstellen.
3. du stellst (soweit man das aus diesem kurzen Teil beurteilen kann) keine Symphatie zum Prot. (ist er doch?) her.
4. finde ich die Information zu gehäuft. Ich mag es immer lieber, wenn das in Konversationen oder Gedanken eingeflochten ist, als wenn ich dass alles so vergesetzt bekomme.

So jetzt hast du noch eine Meinung. Ich hoffe du kannst etwas damit anfangen.

Sonnige Grüße
Orange
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Alt 20.04.2009, 17:02   #15
Kullimulli
 
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Also es ist halt wirklich eine sehr sehr sehr unfertige Version. Eigentlich geht es Momentan nur um die "Story". Das heißt, sprachliches wird natürlich noch überarbeitet, so wie die genauere Beschreibung von Ortschaften oder die Erklärungen zu Dingen (zb. das man halt nicht alles vorgesetzt bekommt,sondern es in Gedanken oder anderen Dingen abläuft).
Daher klingt der ganze Text noch etwas seltsam.
Der Prolog ist soweit fertig und nun werde ich mich daran machen ihn zu überarbeiten.

Auch ein herzliches Dankeschön an dich, für dein Feedback.
Wenn du willst das ich auch deine Geschichten/sonstige Texte (falls vorhanden) kommentiere, wäre es hilfreich du würdest sie hier verlinken.

Ich schätze ich brauche schon ein paar Tage um den Prolog zu überarbeiten, habe ja nicht soviel Zeit.

Mfg!
Kullimulli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2009, 19:00   #16
weiblich Orange
 
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Hi Kullimulli!
Zitat:
Eigentlich geht es Momentan nur um die "Story". Das heißt, sprachliches wird natürlich noch überarbeitet
Zitat:
Über die Geschichte selbst (Worum es geht, Welche Characktere es gibt etc.) werdet ihr kaum etwas erfahren.
Hauptsächlich geht es mir darum, dass ihr meinen Schreibstil kommentiert und so Dinge wie "die Umgebung detailierter beschreiben" auch noch anmerkt.
Was willst du jetzt von uns wissen?!?
Übrigens: wenn du in das Profil von jemandem gehst, und dann unter Statistiken und "von sounso erstellte Beiträge" anklickst, siehst was derjenige geschrieben hat.
Danke für's Angebot, aber ich habe zwar Zeug drin aber nichts aktuelles. Meine Fantasiegeschichte ist bei der Umstellung ohnehin gelöscht worden. Aber wenn ich mal wieder was drin hab, wäre es wirklich nett, wenn du es kommentieren würdest.
Sonnige Grüße
Orange
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