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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 04.11.2019, 13:20   #1
weiblich eucodika25
 
Dabei seit: 11/2019
Beiträge: 1

Standard Nebel

Du gehst deine Straße entlang und suchst das Licht,
das Licht welches dich weiter bringt, doch du findest es nicht.
Du gehst durch Wege und Gassen, versunken in der Dunkelheit,
doch das einzige was du siehst, bist du und deine Vergangenheit.

Die Vergangenheit, sie lässt dich irgendwie nicht los,
sie zieht an dir, du fragst dich, was ist das denn bloß?
Wie ein Anker klammert sie sich an deine Beine
Und du sinkst zu Boden und bist vollkommen alleine.

Du suchst die Welt, die Straße, die Bäume,
doch du siehst nichts und willst wieder in deine Träume,
denn da gab es das, was du jetzt nicht siehst,
das Fünkchen Hoffnung, welches in deinem Herzen fließt.

Plötzlich bemerkst du es ist nichts verschwunden,
es ist nur nicht sichtbar, vom Nebel verschlungen.
Der Nebel bedeckt den Weg, die Straße, die Bäume,
und somit auch leider deine innigsten Träume.

Einsam gehst du weiter und möchtest nach oben,
denn dort ist es hell, nicht so wie hier auf dem Boden.
Du hast keine Kraft mehr danach zu suchen,
Deine Kraft ist zu Ende und du hörst auf nach Hilfe zu rufen.

Du hast bemerkt es ist vorbei,
den den du brauchst, hat dich gebrochen entzwei.
Du wirst ihn nie wieder sehen können, hören können, fühlen können,
Er wird dich nie wieder küssen können, lieben können trösten können.

Dir läuft die letzte Träne übers Gesicht,
die Träne der Verzweiflung, die zum letzten Mal zu ihm spricht.
Du weißt einfach nicht, wie ich mich fühl,
doch sagtest du immer, du kannst mich verstehen.

Und du sahst mein Lächeln,
und in den Augen das Licht,
Ein starkes Mädchen lächelt,
obwohl sie innerlich zerbricht.

Du dachtest es ist nicht relevant für mich,
du warst nur ein Kapitel und ich kann gut ohne dich.
Doch du bist blind und siehst nicht richtig hin,
Du warst meine Liebe, mein Leben, mein Sinn.

Ich werde dir nicht mehr länger auf die Nerven gehen,
ich werde bald nicht mehr in der Nähe sein, das wirst du schon sehn.
Bald bin ich da oben, im ewigem Reich,
Ja, da ist es ruhig und sehen kann ich dich gleich.

Vergiss niemals was ich dir versprochen hab,
meine Liebe zu dir und alles was ich dir gab.
Meine Treue, meine Ehrlichkeit, meine ewige Liebe,
Mein Versprechen, dass ich für immer bei dir bleibe.

Das Versprechen ist auch jetzt, so rein und so wahr,
denn du bleibst für immer in meinem Herzen da.
Du wolltest mich nicht mehr und hast mich verlassen,
hast mich betrogen und einfach zurückgelassen.

Die, die dich immer geschätzt hat, geliebt hat,
und dich niemals vergessen konnt,
hast ihr Herz genommen, auf den Boden geworfen
und Stück für Stück zerbrochen.

Du wirst trotzdem einen Teil von mir nie loslassen,
denn du bist ein Teil meines Herzens und ich könnte dich niemals hassen.
Versprich mir wenigstens eine Sache,
egal wo deine Straße dich führen mag, versuche immer zu lachen,
und wenn du mal verloren gehst, nicht weiter weißt oder verzweifelt bist,
sieh zu mir hoch und denk daran was wichtig ist.
Versuch dich aus meinen Augen zu sehen, dann weißt du es lohnt sich den richtigen Weg zu gehen.

Du gehst deine Straße entlang und suchst das Licht,
das Licht welches dich weiter bringt, doch du findest es nicht.
Du gehst durch Wege und Gassen, versunken in der Dunkelheit,
doch das einzige was du siehst, bist du und deine Vergangenheit.

Die Vergangenheit, sie lässt dich irgendwie nicht los,
sie zieht an dir, du fragst dich, was ist das denn bloß?
Wie ein Anker klammert sie sich an deine Beine
Und du sinkst zu Boden, doch diesmal bist du nicht alleine.
Du weißt, da gibt es jemanden oben,
der dir hilft auf dem Boden zu bleiben.

Mit jedem Schritt gehst du nun weiter
Und es wird leichter und leichter,
der Nebel verschwindet und du bekommst wieder eine Sicht,
es leuchtet die Hoffnung, es leuchtet das Licht.
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