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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 31.10.2019, 14:18   #1
männlich gelberhund
 
Benutzerbild von gelberhund
 
Dabei seit: 02/2015
Ort: erzgebirge
Alter: 41
Beiträge: 1.090

Standard Nachleben

So irgendwie ist das Leben zu kurz
irgendwann ist selbst Liebe egal
man wird müde dem auf und ab
und das Herz liegt erschlagen im Tal!

Ich lobe die edle Jugend
eine Freude zu sein dem Geiste
das eigene ich doch noch Held
von Gott noch zu halten das Meiste!

Im Alter träumen die Bäume
in dir vom nächsten Tag
doch du selbst wirst zum Blümelein
das zu lange im Schatten lag!

Vielleicht aber, oder sehr bestimmt
gibt es ein Gefühl das einfach wiederkimmt
und du kletterst auf einen Berg
und fühlst dich was wert als Zwerg!

Als Fehler fängt es vielleicht an
daß man sich fühlt wie Jesus irgendwann
ein Gefühl nur zu sein was bleibt
und sich an der Dummheit reibt!

Küß mich, sage ich irgendeiner Frau
und ich denke sie versteht mich genau
wandre mal meinen Leib entlang
dann ist dir vorm Leben nicht so bang!

Ich vermisse mein Väterlein
ein Sack voller Güte und Gefühl
seine Hände groß und warm
waren selten kühl..

Manchmal ist er mir seltsam nahe
ich rufe Gott und er gibt mir ein Zeichen
es gibt Leben von den Toten
etwas verläßt unsre Leichen!

Die Maschinen können es nicht so erraten
aber wir sind Bauern in ärmlichen Katen
und wenn man lange durch die Wälder geht
den Vögeln lauscht, den Wind versteht..
vielleicht sich gar Rilke entsinnt
ein anderes Verständnis in uns gewinnt
man sieht im Menschen eine Heiligkeit
die manchmal so leuchtet in Eiligkeit
eine Oma bückt sich ihre Katze zu streicheln
ein Kind sammelt Kastanien und Eicheln
Vielleicht ist Gott so ein Gärtner des Lebens
gesandt vom Vater ehrlichen Strebens
und irgendwie gibt es die Friedenstaube
und ein Jesusmütterchen in ihrer Laube
verkennen kann man auf Erden so viel
doch dann wird dir Liebe und Güte zum Ziel
und wir alle laufen der Weisheit hinterher
und nach dem letzten Schritt sind wir there..
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