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Die Philosophen-Lounge Forum für philosophische Themen, Weisheiten und Weltanschauungen.

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Alt 22.05.2015, 15:33   #100
Thing
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Gustav Meyrink starb völlig gelassen, frei von Furcht oder Angst.
(Zeitzeugenbericht).

Um nur einen von Vielen zu nennen.
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Alt 22.05.2015, 15:48   #101
weiblich victim of the night
 
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Gustav Meyrink starb völlig gelassen, frei von Furcht oder Angst.
(Zeitzeugenbericht).
Ja, ich weiss. Er verschickte ja nach seinem Tod etliche whatsapp an die Zeitzeugen um sein frei von Furcht oder Angst erlebtes Dahinscheiden zu bestätigen.

CDP
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Alt 22.05.2015, 16:36   #102
Thing
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Zitat:
Zitat von Corazon De Piedra Beitrag anzeigen
Ja, ich weiss. Er verschickte ja nach seinem Tod etliche whatsapp an die Zeitzeugen um sein frei von Furcht oder Angst erlebtes Dahinscheiden zu bestätigen.

CDP
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Einfach zum Vomieren.
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Alt 22.05.2015, 16:51   #103
weiblich victim of the night
 
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Gustav Meyrink starb völlig gelassen, frei von Furcht oder Angst.
(Zeitzeugenbericht).
Bevor die Weisenheimer weiter nerven und in die Tastatur "vomieren" korrigiere ich lieber meinen Text:

"Man kann das auch etwas kürzer und präziser sagen:

Wir wissen, was Sterben heisst, heissen kann.
Deshalb verursacht es uns - ausgenommen Gustav Meyrink - Furcht.

Wir - ausgenommen Gustav Meyrink - wissen aber nicht, was der Tod ist, keiner - ausgenommen Gustav Meyrink - weiss, ob sein Glaube, seine Vermutungen, zutreffen. Deshalb verursacht er uns - ausgenommen Gustav Meyrink - Angst.

Spätestens dann, wenn es soweit ist."

CDP
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Alt 22.05.2015, 18:26   #104
Thing
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Standard So ein Geschwafel!

Zitat:
Zitat von Corazon De Piedra Beitrag anzeigen
Bevor die Weisenheimer weiter nerven und in die Tastatur "vomieren" korrigiere ich lieber meinen Text:

"Man kann das auch etwas kürzer und präziser sagen:

Wir wissen, was Sterben heisst, heissen kann.
Deshalb verursacht es uns - ausgenommen Gustav Meyrink - Furcht.

Wir - ausgenommen Gustav Meyrink - wissen aber nicht, was der Tod ist, keiner - ausgenommen Gustav Meyrink - weiss, ob sein Glaube, seine Vermutungen, zutreffen. Deshalb verursacht er uns - ausgenommen Gustav Meyrink - Angst.

Spätestens dann, wenn es soweit ist."

CDP
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Wie bereits vorher angemerkt:
G.M. war einer von Vielen.
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Alt 22.05.2015, 18:34   #105
Thing
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Zitat:
Zitat von Jonnny Beitrag anzeigen
Ich würde das Sterben auch nicht vom Tod trennen, denn es ist ein nahtloser Übergang. Nach dem Sterben tritt der Tod ein. Pünktlich auf die Sekunde.
Und damit fällt der Vorhang. Dahinter ist nichts mehr, vor was ich mich fürchten muss. Weil ich nichts mehr wahrnehme.
Also beschäftigt mich eher der Gedanke zu sterben, als tot zu sein.

Wie wahr!
Genauso sehe ich das auch.
Vor so mancher Art, zu sterben, mag jemand sehr große Angst haben.
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Alt 22.05.2015, 18:58   #106
Thing
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Darüber kann ich nicht klagen -
wenn ich die Zigaretten ausnehme.
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Alt 22.05.2015, 20:31   #107
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Wie bereits vorher angemerkt:
G.M. war einer von Vielen.
Immanuel Kant gehört auch dazu.

Vielleicht haben diese Menschen aber auch nur eine Strategie entwickelt, sich rechtzeitig mit dem Unabänderlichen abzufinden.

Oder es liegt am Temperament und am Ausmaß des Narzissmus, ob jemand leicht oder schwer aus dem Leben scheidet. Goethe z.B. geriet fast in Panik, als er merkte, das seine Zeit zu Ende ging. Für Menschen mit vielen Talenten und immer neuen Leidenschaften muss es schwer sein, zu sterben, denn sie werden nie satt oder müde.
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Alt 22.05.2015, 21:13   #108
weiblich muux
 
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Standard Gute Frage...

Ich fürchte den Tod nicht und kann mich eigentlich nicht erinnern, es jemals getan zu haben. Schon relativ früh als Kind kam ich zu dem Gedanken, dass Sterben den Vorteil hat, dass man nun endlich erfährt, was nach dem Tod kommt und evtl. sogar noch, ob es einen Gott gibt oder so... Und diese Fragen finde ich wahnsinnig interessant.

Ich persönlich habe panische Angst davor, irgendwann mal nur noch vor mich hin zu verwesen und mir selbst dabei zusehen zu müssen und dann depressiv zu werden, weil ich nichts mehr auf die Reihe krieg und zu verwesen weil ich depressiv bin usw.... Dann würde ich viel lieber sterben.
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Alt 26.05.2015, 22:17   #109
Thing
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Lieber Jonny -

ich würde das gar nicht so beiseitewischen -
wenn ich mich an meine Kinder- und Jugendjahre erinnere:
Auch ich machte mir darüber Gedanken.
Zumal ich auf dem Dorf groß wurde und der Tod allgegenwärtig war.

Hautnah.


Lieben Gruß!

Thing
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Alt 26.05.2015, 22:22   #110
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Jonnny Beitrag anzeigen
Und verwesen tust du erst, wenn...
Das halte ich für einen Irrtum.
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Alt 26.05.2015, 22:26   #111
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Ja.
Nicht nur mit einem Dekubitus ist der Verwesung bei lebendigem Leib Tür und Tor geöffnet.
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Alt 26.05.2015, 23:25   #112
weiblich muux
 
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Liebe Leute,
findet ihr, dass man mit 15 noch KIND ist???
Fühle mich leicht gekränkt....

Ansonsten geb ich Ilka recht (okay, die These ist auch von mir) Verwesen kann man sehr wohl schon bei lebendigem Leib! Jonnny, ich glaube, du musst mal ein Stück vom rein nüchternen wissenschaftlichen Betrachten weggehen...

LG
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Alt 27.05.2015, 00:14   #113
Thing
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Zitat:
Zitat von muux Beitrag anzeigen
Liebe Leute,
findet ihr, dass man mit 15 noch KIND ist???
Fühle mich leicht gekränkt....

LG
Kränke Dich nicht!
Ich selbst habe mich mit fünfzehn Jahren nur zu gerne als Kind der mütterlichen Obhut überlassen, obwohl ich mich weitaus überhabener dünkte.
Das war lediglich Überheblichkeit.

Kränke Dich nicht!
Da mußte durch.


Altvorderischen Gruß
vom
Thing
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Alt 19.06.2015, 00:56   #114
männlich Gerard
 
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Also ich fürchte mich nur vor Gott
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Alt 19.06.2015, 01:50   #115
männlich Jeronimo
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Du bist wohl noch nicht verheiratet..
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Alt 20.06.2015, 20:28   #116
Ex Richard L.
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Als ich 22 war, hatte ich einen üblen Unfall, bei dem ich ziemlich viel Blut verlor. Das war eine lebensbedrohliche Situation und ich hatte eine sog. Nahtoderfahrung. Dieses Licht, was in vielen Berichten beschrieben wird, gibt es wirklich. Aber, es kam auf mich zu, nicht umgekehrt, das weiß ich noch. Stille herrschte dabei, kein Schmerz war mehr zu spüren. Ich hatte keinen Körper mehr, nichts war mehr irdisch, alles war warm und angenehm. Später ertappte ich mich sogar dabei, dass ich all diese guten Menschen verfluchte, die mich retteten. Unfair war das, klar, aber, was ich sagen kann: Nein, ich fürchte mich nicht mehr vor dem Tod.
Ex Richard L. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2015, 20:56   #117
Thing
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Zitat:
Zitat von Farrell Beitrag anzeigen
Als ich 22 war, hatte ich einen üblen Unfall, bei dem ich ziemlich viel Blut verlor. Das war eine lebensbedrohliche Situation und ich hatte eine sog. Nahtoderfahrung. Dieses Licht, was in vielen Berichten beschrieben wird, gibt es wirklich. Aber, es kam auf mich zu, nicht umgekehrt, das weiß ich noch. Stille herrschte dabei, kein Schmerz war mehr zu spüren. Ich hatte keinen Körper mehr, nichts war mehr irdisch, alles war warm und angenehm. Später ertappte ich mich sogar dabei, dass ich all diese guten Menschen verfluchte, die mich retteten. Unfair war das, klar, aber, was ich sagen kann: Nein, ich fürchte mich nicht mehr vor dem Tod.

Ja, das ist klar.
Die biochemischen Abläufe sind seit langer Zeit erforscht.
Ich selbst fürchte mich nicht vor dem Tod - lediglich vor dem Sterben (falls es ein schlechtes Sterben ist).

Warum in diesem Fall nicht diesen schönen Tod auf dem Weg der Selbsttötung wählen?
Oder wird das irdische Weiterleben doch zu verlockend?


Das ist rein sarkastisch gemeint.
Denn ich könnte die Frage nicht beantworten.


Die Stille und die Helle kenne ich sehr wohl aus der Phase zwischen Tag und Traum.
Das nur nebenbei.
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Alt 20.06.2015, 21:24   #118
weiblich Ex-MeineEigeneWelt
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Zitat:
Zitat von Farrell Beitrag anzeigen
Als ich 22 war, hatte ich einen üblen Unfall, bei dem ich ziemlich viel Blut verlor. Das war eine lebensbedrohliche Situation und ich hatte eine sog. Nahtoderfahrung. Dieses Licht, was in vielen Berichten beschrieben wird, gibt es wirklich. Aber, es kam auf mich zu, nicht umgekehrt, das weiß ich noch. Stille herrschte dabei, kein Schmerz war mehr zu spüren. Ich hatte keinen Körper mehr, nichts war mehr irdisch, alles war warm und angenehm. Später ertappte ich mich sogar dabei, dass ich all diese guten Menschen verfluchte, die mich retteten. Unfair war das, klar, aber, was ich sagen kann: Nein, ich fürchte mich nicht mehr vor dem Tod.
Wow!

Ich hab das auch schon sehr oft gehört, dass dieses Gefühl, wenn man es überhaupt so nennen kann, so unendlich schön sein muss, dass man gar nicht mehr zurück will. Da sind einem die ganze Familie, die Freunde, die schönen Dinge des Lebens völlig egal.
Ex-MeineEigeneWelt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2015, 21:52   #119
weiblich scrabblix
 
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Ich kann deine Aussage nur bestätigen, Farrell! Auch ich wollte nicht zurück ins irdische Leben, als mir, übrigens auch mit 22 Jahren, nach einer Operation der Tod die Hand reichte. Vergeblich versuchte ich meine Retter davon abzuhalten, mich ins Leben zurückzuholen, ich schwebte über ihnen. So unglaublich friedlich war dieser Zustand, den zu beschreiben es keine Worte gibt, dass man ihn nie wieder aufgeben wollte.

Angst vor dem Tod? Nicht eine Sekunde.

Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen

...Warum in diesem Fall nicht diesen schönen Tod auf dem Weg der Selbsttötung wählen?
Oder wird das irdische Weiterleben doch zu verlockend?...[/I]
Warum man ihn nicht wählt? Weil die Verantwortung, die man seinen Lieben gegenüber spürt, nicht damit in Einklang zu bringen ist.
scrabblix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2015, 21:55   #120
Ex Richard L.
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Ja, das stimmt, Lara. Das Problem ist nur, mit dieser Erfahrung im Alltag umgehen zu müssen. Ich habe das Wort "Wertschätzung" neu überdenken müssen.
Ex Richard L. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2015, 22:02   #121
Ex Richard L.
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Ah, Danke für Deinen Bericht, scrabblix!
LG
Ex Richard L. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2015, 22:18   #122
weiblich scrabblix
 
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Es geht nicht darum, sich an Träume zu klammern, Jonnny, oder ob man das irdische Leben liebt. Beschrieben wurde lediglich, dass die Angst vor dem Tod (und nicht nur diese) nach solch einer Erfahrung völlig schwindet. Die Empfindungen ähneln in keiner Art und Weise denen einer Ohnmacht. Dieses Losgelöstsein von allem Irdischen, lässt sich mit keinem anderen mir bekannten Zustand vergleichen und wirklich nicht in passende Worte kleiden.

Liebe Grüße
scrabblix
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Alt 20.06.2015, 22:41   #123
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Liebe scrabblix:

http://anthrowiki.at/Todeserlebnis
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Alt 21.06.2015, 00:00   #124
Thing
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Zitat:
Zitat von scrabblix Beitrag anzeigen


Warum man ihn nicht wählt? Weil die Verantwortung, die man seinen Lieben gegenüber spürt, nicht damit in Einklang zu bringen ist.

Und wie sieht es bei wirklich Alleinstehenden aus?
Die egoistisch wählen können?
Thing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2015, 00:04   #125
Thing
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Zitat:
Zitat von Jonnny Beitrag anzeigen
Das, denke ich, sind alles nur Fantasien.
Wenn man an der Schwelle des Sterbens ein Licht, oder ein Wärmegefühl
erkennt/spürt, ist es (vermute ich) nur eine Abwehrreaktion des Körpers, ein Aufbäumen der Sinnesorgane.
Alles im Körper wehrt sich gegen das Sterben.
So lange ich lebe werde ich das Sterben hassen.
Wenn es soweit ist, lasse ich los.
Endgültig.

Ausschüttung der Endorphine.
Ein ganz normaler biochemischer Vorgang.
ZNS-gesteuert.
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Alt 21.06.2015, 00:06   #126
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Keine Ahnung, liebes Thing. Kommt vielleicht drauf an, ob die Träume schon müde sind oder noch puppenlustig.

Liebe Grüße
scrabblix
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Alt 21.06.2015, 00:53   #127
weiblich muux
 
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Und wie sieht es bei wirklich Alleinstehenden aus?
Die egoistisch wählen können?
Ganz allein ist man selten.

Allein die Familie: ok, keine Kinder haben viele - geschenkt. Aber wenn du wirklich keine Verwandten hast, die dir was bedeuten, was ist dann bitte schön passiert? Dann muss da doch ein Bruch oder großer Streit oder sonst was gewesen sein. Was aber dann auch zu psychischen Problemen führen kann.
Es sei denn du bist in der Situation, dass alle tot sind und sich nicht fortgepflanzt haben oder der Nachwuchs auch starb oder ganz wo anders wohnt... das ist aber sehr unwahrscheinlich oder du bist wirklich extrem alt... und dann ist der Tod dir nahe.

Aber denk doch mal an einen Durchschnittsbürger: der braucht einen Job, dort hat er üblicherweise Freunde oder zumindest Kontakte.
Im ganzen Alltag. Hobbys, Freizeitbeschäftigungen wie Sport, Musik...
Wer überhaupt keine Hobbys wird schnell depressiv.

Natürlich gibt es tatsächlich ganz einsame Menschen. Die sich dann selbst isolieren. Aber das ist dann eben schnell eine Depression und diese führt ja leider tatsächlich oft zu Suizid.

Nur ist es dann meiner Einschätzung nach eher der emotionale Grund dafür, aus der Depression heraus anstatt eines rein rationalen und sozusagen nüchternem Wunsch: "Ach. Ich hab keine Verantwortung mehr gegenüber Familie/Freunden, wäre doch mal furchtbar interessant, wie es so ist zu sterben!"

LG
muux
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Alt 25.06.2015, 16:29   #128
männlich Gerard
 
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Ich bin zwar erst in der Blüte meines Lebens aber würde auch nochmal gerne meinen Senf dazugeben

Da der Tod in diesen Monat bei mir regelmäßig vorbei kam (Bester Freund,Freundin und Großeltern hat er mitgehen lassen) sage ich es mal so.Ich habe definitiv keinen Angst vor den Tod ganz im Gegenteil ich belächle ihn wenn er meint ich wäre irgendwann der nächste ,würde ich ihn mit nen Kasten Altbier und eine High Five begrüßen wie einen alten Bekannten.
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Alt 25.06.2015, 16:38   #129
Thing
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Du machst es fast genauso gut wie der Brandner Kaspar!

Freut mich.
LG
Thing
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Alt 25.06.2015, 16:50   #130
männlich Gerard
 
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Vlt.bin ich garnicht Gerard sondern Brandner Kaspar
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Alt 25.06.2015, 17:38   #131
Thing
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Dafür drück ich Dir die Daumen!
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Alt 25.06.2015, 17:38   #132
Thing
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"Wenn alle Stricke reißen, häng ich mich auf"

(J. Nestroy)
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