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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 05.07.2019, 11:25   #1
weiblich AlteLyrikerin
 
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Standard Sommermelancholie

Letzte Rose blüht allein
ohne Nachbarinnen.
Fragt in mir ein leises Sinnen,
wann werd ich so sein?

Liliengrün ohne Zinnober,
Sonnenaugen ohne Glanz,
nur der Astern Knospenkranz
freut sich bis Oktober.

Schmetterling am Sommerflieder
küsst der letzten Blüten Wangen,
tanzt ein Lied zu meinem Bangen:
„Warte nur, wir kommen wieder!“
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Alt 05.07.2019, 13:21   #2
weiblich victim of the night
 
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Hallo AlteLyrikerin,
wieder ein sehr nachdenklich machendes Gedicht von dir. Über die poetische oder lyrische Qualität braucht man ja bei dir kein Wort zu verlieren. Da gibt es nichts zu verbessern.
Die farbigen Bilder des Inhalts sind teilweise transparent und erlauben den Blick auf die traurige Seite des (ver)blühenden Lebens. Ich habe letztens ein Lied gehört mit dem Titel "Geboren um zu leben". Die letzte Zeile der ersten Strophe deines Gedichtes erinnerte mich daran und ich musste mal wieder daran denken, dass wir eben nicht geboren wurden um zu leben, wir wurden alle geboren um zu sterben. Ob uns dass passt hat uns keiner gefragt. Auch nicht ob wir überhaupt geboren werden wollen. Es ist doch ziemlich unverschämt einem erst das Geschenk des Lebens zu machen um es einem dann wieder wegzunehmen. Manche macht das so melancholisch, dass sie das Geschenk selbst wieder zurückgeben.
Ja, das ging mir alles so beim Lesen deines Gedichtes durch den Kopf. Zum Glück ist hier zur Zeit Winter, so dass ich durch dein Gedicht in keine Sommermelancholie verfallen kann.

Liebe Grüsse

Victim
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Alt 05.07.2019, 15:09   #3
weiblich Silver
 
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Standard Traurig schön

Hallo an Dich,

Diese Zeilen sind so traurig schön und gehen mir direkt ans Herz. Poesie vom Feinsten. Liebe Grüße Silver
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Alt 05.07.2019, 15:59   #4
weiblich AlteLyrikerin
 
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Hallo victim of the night,

herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Du hast Recht, es steckt eine ziemlich große Portion Traurigkeit über die Vergänglichkeit des Lebens darin.
Deine Gedanken dazu stimmen mich auch sehr nachdenklich.
Zitat:
Zitat von victim of the night:Es ist doch ziemlich unverschämt einem erst das Geschenk des Lebens zu machen um es einem dann wieder wegzunehmen. Manche macht das so melancholisch, dass sie das Geschenk selbst wieder zurückgeben.
So weit würde ich nun nicht gehen wollen. Wer sich von den Gedanken an seine Sterblichkeit auch immer wieder lösen kann, wird viel Schönes, Beglückendes, Ergreifendes,... in seinem Alltag erleben dürfen. In meinem letzten Vers trösten die tanzenden Schmetterlinge das LyrI ja mit dem Versprechen "wir kommen wieder". Wer will, kann dieses Bild nehmen als eine Metapher für den Glauben an eine Auferstehung.

Hallo Silver,

herzlichen Dank für Deinen lobenden Kommentar. Hab mich sehr gefreut!

Euch beiden wünsche ich noch einen schönen Tag, AlteLyrikerin.
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Alt 06.07.2019, 01:45   #5
männlich Ralfchen
 
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servus liebste AL auf diesem planeten -

was ist liliengrün?

danke wenn du mir das rezept dafür gibst; werde ich es in einem meiner nächsten gemälde anwenden. ich könnte dann so wie IVES KLEIN (sein BLAU und ROT) die farbe patentieren lassen...i.ü. die nächsten beiden GEMÄLDE tragen die titel:

MADONNA IN WAITING
GOMORRAH NEVER SLEEPS

liebe grüße
r
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Alt 06.07.2019, 06:00   #6
weiblich victim of the night
 
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Zitat:
Zitat von AlteLyrikerin Beitrag anzeigen
Wer will, kann dieses Bild nehmen als eine Metapher für den Glauben an eine Auferstehung.
Guten Morgen, AlteLyrikerin,
ich muss dich mal was fragen, weil ich mich da nicht so auskenne und mir googeln auch nicht weiterhalf.
Ich dachte immer nur Jesus Christus wäre wiederauferstanden, was ja durch Augenzeugen belegt sein soll. Wird denn im Christentum jedem die Auferstehung versprochen? Aber es ist doch noch keiner wiederauferstanden soweit ich weiss. Nur Jesus. Und was ist mit den Un- oder Andersgläubigen? Gibt es für die auch eine Auferstehung?
Im Hinduismus glauben wir an die Wiedergeburt. Du sprichst von Auferstehung. Das wären zwei verschiedene Möglichkeiten. Welche trifft nun zu? Welche Religion irrt? Oder irren beide?
Man weiss ja gar nicht mehr was man noch glauben soll...

Wünsche dir ein schönes Wochende

Victim
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Alt 06.07.2019, 14:43   #7
weiblich AlteLyrikerin
 
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Standard Für Ralfchen

Lieber Ralfchen,

Liliengrün verwende ich hier in einem Sinne von z.B. Blattgrün u. Ä.
Es ist nur noch das Grüne Blattwerke der Lilien vorhanden, die roten Blütenblätter sind bereits abgefallen.

Herzliche Grüße, AlteLyrikeirn.
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Alt 06.07.2019, 14:59   #8
weiblich AlteLyrikerin
 
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Standard Für victim of the night

Hallo victim of the night,
Gerne werde ich versuchen Deine Fragen zu beantworten. Allerdings müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass es sich hier um meine Überzeugung handelt und nicht um „Wissen“.
Nach den Lehren der christlichen Theologie ist nicht nur Jesus Christus auferstanden von den Toten, sondern er war nur der erste und hat quasi den Weg gebahnt für alle Menschen „die an ihn glauben“.
Das Thema Auferstehung ist extrem schwierig. Wir wissen, dass der menschliche Leib verwest und zu Staub wird. Wie soll man sich „Auferstehung“ also vorstellen?
Niemand kann sich das wirklich vorstellen, denn es übersteigt unsere Vorstellungsmöglichkeiten. Ich denke es mir als eine geistige Existenz, die zurückkehrt zum Ursprung allen Lebens, den wir „Gott“ nennen.
Was ist mit anderen, z.B. hinduistischen Religionen? Ich denke, alle Religionen, die den Menschen dazu anleiten die Schöpfung zu bewahren und einander in geschwisterlicher Nähe anzunehmen und zu unterstützen, die letztlich das Gute in der menschlichen Existenz fördern und dem Leben Sinn und Perspektive geben, sind von Gott. Da „Gott“ nicht wirklich erkannt und begriffen werden kann, sind Vorstellungen über ihn immer auch historisch und kulturell geprägt. Es haben sich unterschiedliche Religionen herausgebildet. Für mich sind sie alle “wahr“, wenn sie den Menschen ethisch voran bringen, also Frieden und Gerechtigkeit fördern.

Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
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Alt 07.07.2019, 07:46   #9
weiblich victim of the night
 
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Hallo AlteLyrikerin,
herzlichen Dank für die ausführlichen Erläuterungen zu meiner Frage. Das genügt mir völlig um mir ein besseres Bild von diesem komplexen Thema zu machen.

Victim
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Alt 07.07.2019, 11:46   #10
männlich BladeRuner
 
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Standard Shalom ihr Lieben

Erstmal zu deinen Zeilen liebe Lyrikerin, sie gefallen mir sehr und sprechen mir aus dem Herzen, spiegeln Gedanken und Gefühle wieder, die mich Zeit meines Lebens begleiten.
Sehr schön und gelesen mit Freude und Trauer.
Das Thema Vergänglichkeit ist ein, wenn nicht sogar das zentrale der Menschen.
Die wirklich großartige Frage von Victim ist zu meinem Bedauern nur im 1. Teil gut beantwortet worden.
Die Auferstehung ist durch Christus ermöglicht worden.
Was biblisch nicht richtig ist, dass alle anderen Religionen und Götter dem gleichgestellt sind, auch wenn uns das gut gefällt.
Christus macht den Unterschied und die biblische Lehre bezeugt dies klar. Wer Christus nicht hat, hat das Leben nicht, weder hier, noch zu einem späteren Zeitpunkt. Denn Christus ist das Leben.
Es geht dabei nicht um eine ethische Entwicklung des Menschen, hin zu einem friedlichen Wesen.
Denn die Schrift sagt, Christus ist unser Frieden.
Diesen Absolutheitsanspruch erhebt Christus und durch ihn die Bibel. Das kann uns missfallen, aber es ist biblische Realität. Dies zu benennen , ist deshalb auch wichtig, damit der Mensch seine Entscheidungen treffen kann, für oder gegen Christus.
Deine interessierte Frage liebe Victim, verdient diese ehrliche Antwort. ALLE die Christus nicht haben, annehmen, wie die Schrift es sagt, gehen verloren. Das ist die biblische Lehre und jetzt kann sich jeder Mensch dazu verhalten, annehmen oder verwerfen.
Als Mensch würde ich gerne die Harmonie Lösung bringen, als Gläubiger kann ich es nicht.
Diese one world, one family Botschaft sagt uns Menschen ja zu, entspricht sie doch dem Babylon Gedanken, dieser eine Turm in den Himmel gebaut, durch die vereinte Kraft der sich selbst vergöttlichenden Menschheit.
Doch die Weltgeschichte hat klar gezeigt, es gibt keinen Mensch gemachten Frieden.
Deine Frage nach der Auferstehung, wie man sich diese Vorstellen kann, beantwortet die Bibel in 1. Korinther 15
"*es wird gesät ein natürlicher Leib, und es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Es gibt einen natürlichen Leib, und es gibt einen geistlichen Leib.*

45*So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einer lebendigen Seele«; der letzte Adam zu einem*"

Einen ganz herzlichen Gruß aus der Ferne
Andreas
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 15:17   #11
weiblich victim of the night
 
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Zitat:
Zitat von BladeRuner Beitrag anzeigen
ALLE die Christus nicht haben, annehmen, wie die Schrift es sagt, gehen verloren. Das ist die biblische Lehre und jetzt kann sich jeder Mensch dazu verhalten, annehmen oder verwerfen.
Das ist ja heftig.

Hallo Andreas, danke für deine offenen Worte. Das wusste ich alles nicht. Da kann man ja nur die armen Schweine bedauern, die auf Grund iihres Umfeldes oder ihrer Herkunft noch nichts von Jesus oder der Bibel gehört haben. Oder bei ihrem Tod noch Säuglinge oder Kleinkinder waren und/oder ungetauft. Die fahren dann also direkt in die Hölle. Nix mit Auferstehung.
In meinem jetzigen Umfeld leben zu 90% Hindus. Ich muss feststellen, dass der Hinduismus da wesentlich toleranter ist.
Ich muss über das alles noch nachdenken. Was du schreibst hat mich erstmal schockiert. Aber "So is' es eben..."

Danke für deine Erklärungen!

Victim
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Alt 07.07.2019, 15:57   #12
männlich Ralfchen
 
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Zitat:
Zitat von AlteLyrikerin Beitrag anzeigen
Lieber Ralfchen,

Liliengrün verwende ich hier in einem Sinne von z.B. Blattgrün u. Ä.
Es ist nur noch das Grüne Blattwerke der Lilien vorhanden, die roten Blütenblätter sind bereits abgefallen.
aha alles klar...nun dann muss ich den neolog nicht als ein neues grün verstehen, sondern als das grün des stammes und der blätter generisch - oder? warum? weil es ebenso ein veilchen-rosen-stiefmütterchen-magnolien-grün sein könnte also ein grün das bei rd 250.000 blumenarten vorkommt. womit es kein liliengrün geben kann sondern nur ein blatt-stamm-etc. grün der blume.

vlg
r
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 16:07   #13
männlich Ralfchen
 
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Zitat:
BLADERUNNER MEINTE:

ALLE die Christus nicht haben, annehmen, wie die Schrift es sagt, gehen verloren. Das ist die biblische Lehre und jetzt kann sich jeder Mensch dazu verhalten, annehmen oder verwerfen.
OK - was ist die biblische lehre blady? in meinen augen: ein märchengemurkse aus den evangelien zusammengefaselt. die Oma meiner Frau Lucy, hatte ihr schon als kleinem mädchen damit gedroht, dass wenn sie christus nicht lieben und an ihn glauben würde, sie grässliche leiden in der hölle erleiden würde. ja mit so einem scheißdreck kann man menschen nur von dieser religion vertreiben. na ja die erwähnung der armen schweine im vorkommentar ist ein wenig unglücklich geraten, denn schweine sind nur dann unglück und arm, wenn sie unter der leitung der menschen abgeschlachtet werden, sowie die mauren und juden während der kreuzzüge. die gläubigen sind hoffnungsfrohe arme wesen - fast hätte ich würstchen gesagt - die nur deswegen brav sind, weil sie in den himmel kommen möchten. was ihnen vom gaukler-gesindel der RKK versprochen seit fast 2000 jahren wird. während diese vertreter goddchen lustig drauf los kinder schänden, vergewaltigen und morden. wie schön. wie man sieht gibt es dafür nicht mal irdische strafen weil dieses gesindel sich sicherheitshalber ausserhalb unserer gesellschaft eingenistet hat.
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Alt 07.07.2019, 16:20   #14
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
womit es kein liliengrün geben kann sondern nur ein blatt-stamm-etc. grün der blume.
Das Missverständnis liegt in der Bestimmung der Wortart: Du, Ralfchen, gehst von einem Adjektiv aus, aber AlteLyrikerin sieht darin ein Substantiv, dem lediglich kein Artikel beigefügt wurde. Da das Wort am Anfang des Verses steht, also in jedem Fall groß geschrieben ist, ist das auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Gemeint ist aber tatsächlich "das Liliengrün".
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 16:34   #15
weiblich victim of the night
 
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
die Oma meiner Frau Lucy, hatte ihr schon als kleinem mädchen damit gedroht, dass wenn sie christus nicht lieben und an ihn glauben würde, sie grässliche leiden in der hölle erleiden würde.
Sowohl für meine Frage an AlteLyrikerin als auch für die ausführliche Antwort von BladeRuner an mich ist es völlig irrelevant was irgendwelche Grossmütter irgendwelchen (Ehe?)Frauen mitlesender user gesagt haben. Genausowenig kann man eine Religion danach beurteilen was irgendwelche Grossmütter irgendwelchen (Ehe?)Frauen mitlesender user gesagt haben.

Victim
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Alt 07.07.2019, 16:46   #16
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
OK - was ist die biblische lehre blady? in meinen augen: ein märchengemurkse aus den evangelien zusammengefaselt.
Genau das ist es nicht, Ralfchen. Erstens gibt es nicht "die biblische Lehre", sondern in der Hauptsache die mosaische Lehre und jede Menge philosophische Betrachtungsweisen aus dem Rabbinertum, die sehr viel später von der Lehre Jesu Christi abgelöst wurden. Des weiteren spielen historische Ereignisse in die biblischen Texte hinein, die teilweise mit Sagen (nicht Märchen) durchmischt sind. Mit Gemurkse hat das nichts zu tun, sondern mit einer Sammlung und Ergänzung, die durchaus strukturiert und chronologisch geordnet ist.

Auf die römisch-katholische Kirche einzuschlagen ist wenig hilfreich. Wir wissen zwar alle, welcher Verbrechen sich viele ihrer Vertreter schuldig gemacht haben, aber das geschah nicht selten im Einvernehmen mit weltlichen Amtsträgern (wie auch viele rein private Interessen im Namen des Glaubens, aber ganz ohne die Kirchenvertreter verbrecherisch durchgesetzt wurden). Auch unter den Kirchenvertretern gab es Menschen, die human gedacht und Aberglauben bekämpft haben.

Außerdem ist es ungerecht, immer nur von der katholischen Kirche zu sprechen, statt auch von der protestantischen bzw. evangelischen Kirche. Fälschlicherweise wird sie immer als die humanere der beiden Konfessionen dargestellt, ich bin da aber ganz anderer Meinung. Die Kirchenspaltung geschah im 16. Jahrhundert, lief also gleichzeitig mit der Hochblüte der Hexenverfolgung, die Martin Luther nicht kritisierte, sondern bestätigte. Wie der Begründer der evangelischen Kirche über die Juden dachte, ist bekannt. Weniger bekannt sind die Grundregeln der Zweige dieser Konfession, nämlich des Calvinismus und Puritanismus: Ein bescheidenes, gottgefälliges Leben führen, arbeiten und Reichtum anhäufen. Geld zu scheffeln ist nicht verpönt, sondern eine heilige Pflicht. Puritanischer Glaube und Wall Street gehören eng zusammen.

Im zweiten Weltkrieg hatten die Kirchenvertreter beider Konfessionen zu der Ermordung der Juden, der Zigeuner (so nannte man sie damals noch), der Homosexuellen und des sog. "unwerten Lebens" geschwiegen. Jedenfalls ist mir nicht bekannt, dass ihre Oberhäupter sich sonderlich weit aus dem Fenster gelehnt hätten. Es waren immer Einzelpersonen des Klerus, die sich gegen den Wahnsinn der Nationalsozialisten auflehnten und ihren Protest zum Teil mit dem Leben bezahlten.

Ein großer Rundumschlag auf die katholische Kirche ist deshalb Fehl am Platz.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 18:01   #17
weiblich AlteLyrikerin
 
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Standard Zur Diskussion um die Bedeutung anderer Religionen

Lieber BladeRuner,
bei allem Respekt für Deine Glaubensüberzeugungen muss ich doch bei meiner Meinung bleiben, die ich victim of the night mitgeteilt habe.
In der heutigen Theologie wird manches anders gesehen als Du es darstellst. Für meine Person kann ich hier nur für die katholische Theologie sprechen.

Was wäre das für ein Gott, der allen Menschen die Verdammnis zuteilt, die

-- entweder die Lehre Christi gar nicht kennengelernt haben
-- oder von so unglaubwürdigen Lehrern unterwiesen wurden, dass sie dieser Lehre nicht guten Gewissens folgen können.

Eine solche Gottesvorstellung und eine solche Ignoranz der heilsbringenden Potentiale auch anderer Religionen gibt es Gott Sei Dank nicht mehr als alleinige Lehrmeinung in der katholischen Kirche. Auf dem II. Vatikanischen Konzil, aber auch schon früher, wurde der klassische Satz des Cypirianus von Karthago, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gebe (extra ecclesium nulla salus) sehr kontrovers diskutiert und man kam zu dem Schluss, dass es außerhalb der christlichen Kirche immer schon andere Heilswege gegeben habe: "Denn daneben hat die Lehre von besonderen und verborgenen Heilswegen Gottes immer Geltung behalten".
Karl Rahner, einer der bedeutendsten Konzilstheologen hat sogar gelehrt, dass ein ungläubiger Mensch, der ohne Gott zu kennen bzw. kennen zu wollen, in der Weise lebt, die Gott gefällt, bei ihm sein Heil finden wird.

Ilka-Maria, herzlichen Dank für Deine Erläuterungen. Sie ersparen mir eine Stellungnahme zur einseitigen Verurteilung der katholischen Kirche.

Herzliche Grüße an alle, AlteLyrikerin.
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Alt 07.07.2019, 18:13   #18
männlich Ralfchen
 
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ich finde es wichtig wie kleine menschen von Omas oder Muttis beeinflusst werden. wenn man weder eine Oma noch ein Mutti an seiner seite hatte, ist klar dass man dazu eine leere und nebulöse stellungnahme abgeben kann und wird.

die sagen*) sind natürlich auch bis zu einem gewissen ausmass märchen - oder worin siehst du generell den unterscheid Ilka???.

und was die rabbiner schrieben und was im AT und der Thora steht wurde teilweise abgeschwächt übernommen. eine art abgeschriebene kurzform. Blady spricht davon was die bibel sagt und ich nahm an er meinte das neue testament. dass die kirche mit dem einverständnis des adels/herrschern handelte ist uns allen zur genüge bekannt. ich rede von der unantastbarkeit von verbrechern, wie den vielen vertretern goddchens auf erden. sie unterstehen keiner gerichtsbarkeit. und das sie alle miteinander an die geschichte goddchens nicht glauben, sündigen sie aufs grässlichste. das sollte uns alles sagen


Zitat:
Eine Sage (v. ahd. saga, „Gesagtes“; Prägung durch die Brüder Grimm) ist, dem Märchen und der Legende ähnlich, eine zunächst auf mündlicher Überlieferung basierende, kurze Erzählung von fantastischen, die Wirklichkeit übersteigenden, Ereignissen. Da diese mit realen Begebenheiten, Personen- und Ortsangaben verbunden werden, entsteht der Eindruck eines Wahrheitsberichts.[1] Die ursprünglichen Verfasser sind in der Regel unbekannt, im Gegensatz zu den Sammlern und Herausgebern, welche die schriftlich fixierten Fassungen oft inhaltlich und sprachlich bearbeitet und literarisch geformt haben. Stoffe und Motive werden häufig von anderen Völkern und Kulturen übernommen (Wandersagen) und mit landschaftlichen und zeitbedingten Eigentümlichkeiten und Anspielungen vermischt.
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 19:28   #19
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
die sagen*) sind natürlich auch bis zu einem gewissen ausmass märchen - oder worin siehst du generell den unterscheid Ilka???.
Ich lasse jetzt mal den religiösen Teil weg, weil ich den Verdacht habe, dass du von der Bibel wenig Ahnung hast.

Märchen und Sagen unterscheiden sich fundamental. Ich gebe dir hier einen Crash Course. Wenn du mehr wissen willst, musst du Max Lüthi lesen.

Märchen kommen aus dem Volksgut. Sie wurden ursprünglich für Erwachsene geschrieben und sparten keine Grausamkeiten des Lebens aus. Von den Brüder Grimm wurden sie gesammelt und entschärft, um sie auch für Kinder zugänglich zu machen.

Märchen sind in einfacher Sprache gehalten. Ihre Figuren haben meistens keine Namen, sondern adjektivische Zuordnungen (Schneewittchen, Schneeweißchen, Rumpelstilzschen, Bährenhäuter), Berufsbezeichnungen (Schneider, Köhler, Schmied), Standeszugehörigkeiten (Königstochter, Prinzessin) oder besondere Begabungen ("Die kluge Else", "Der treue Johannes").

Wenn sie Namen haben, dann immer Allerweltsnamen, mit denen sich jeder identifizieren kann, wie z.B. Hans, Grete und Maria.

Zahlen spielen eine große Rolle, vor allem die Zahlen sieben und zwölf. Die sieben Zwerge, die sieben Berge, die sieben Raben; die zwölf Feen.

Märchen spiegeln immer eine Entwicklungsgeschichte wider, aus der der Held geläutert und als Sieger hervorgeht. Er hat eine Aufgabe bestanden. Im Grund schildern Märchen nichts anderes als den Übertritt von der Pubertät in das Erwachsenenalter.

Anders die Sagen.

Sie enthalten historische Elemente wie z.B. in den "Nibelungen" durch Figuren wie Dietrich von Bern und König Etzel vertreten. Sie sind an realen Orten angesiedelt. Sie sind düster, und ihre Helden scheitern. Hagen, einem der Getreuesten, wird das Haupt abgeschlagen, Hekules stirbt im Nessus-Hemd, Prometheus büßt für das Verraten eines Geheimnisses am Felsen gefesselt jeden Tag aufs Neue. Sagen sind voll von Geschichte, Verrat und Vergeltung. Anders als im Märchen, in dem sich die böse Stiefmutter in glühenden Schuhen zu Tode tanzt, was aber nur am Rande erwähnt wird, um dem Gerechtigkeitsgefühl des Lesers zu entsprechen, bedarf es in einer Sage eines langen Kampfes, um den Bösewicht zur Strecke zu bringen. Wie z.B. in den Nibelungen den düsteren Hagen.

Aber war er wirklich ein Bösewicht? Hatte er nicht loyal gegenüber seinem König gehandelt? Ihn davor gewarnt, einem dahergelaufenen Königsohn aus Xanten seine Schwester zur Frau zu geben? Diese Siegfried, der sich damit den Thron auf Worms sichern wollte? War Hagen nicht der Klügere und Weitsichtigere gewesen?

Das ist der Unterschied zwischen Märchen und Sagen. Märchen sind gradlinieg erzählt. Der Held ist ein Hans oder Hänsel, geht seinen Weg und am Ende wird alles gut. Das gilt auch für die Liesel, die Gänse hütet.

Der Sagenheld ist eine fest verortete Gestalt, die meistens unglücklich endet.
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Alt 07.07.2019, 20:41   #20
männlich BladeRuner
 
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Standard Hallo ihr Lieben

Da ist ja viel passiert und ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.
Also eins nach dem anderen.
Liebe Victim,
Danke für deine Antwort. Du hast ja ziemlich gut überblickt, was meine Einlassung bedeutet.
Stimmt, die Bibel ist nicht tolerant in der Lehre.
Sie fordert aber die Gläubigen zur Toleranz auf und zwar im Wortsinn, nämlich erdulden. Auch der Herr selbst erduldet und tut es bis heute, die Verleumdung und den Widerspruch. Diesem Beispiel haben die Gläubigen zu folgen. Die Antwort ist nicht Verurteilung, sondern Demut, Liebe und Wahrheit.
Deine Sorge um die Kinder, Ungetauften und jene, die von der Lehre nichts wissen, ist unbegründet.
Kinder sind gesegnet, mit und ohne Taufe, mit und ohne Bekenntnis. So sagt es die Schrift. Deswegen lehne ich Kindstaufe als unbiblisch ab. Es gibt keinen Bibelverse, der von Kindstaufe spricht geschweige denn dazu aufruft.
Die Menschen, die ohne Kenntnis der Bibel, des Herrn Jesus sterben, haben dennoch Hoffnung. Denn ich bin mir gewiss der Herr ist gerecht. Es wird niemand verloren gehen, der es nicht soll. Römer Kapitel 2 spricht davon:
"*Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.
15*Sie beweisen damit, dass des Gesetzes Werk in ihr Herz geschrieben ist; ihr Gewissen bezeugt es ihnen, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen,......"

Es geht im Wesentlichen um die Herzensgesinnung und in dieser Frage um Demut oder Stolz. Das könnte ich jetzt noch weiter ausführen, was jetzt aber zu weit führt.
Gruß vom Herzen Blade
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 20:54   #21
männlich BladeRuner
 
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Standard Hallo Ralfchen

Wie du zum Glauben stehst, weiß ich und habe dir ungeheuchelt meinen Glauben bekannt und Wahrheit mit dir gesprochen.
Wir haben oft deswegen Auseinandersetzungen gehabt.
Deswegen brauchen wir dies ja nicht mehr.
Ich mag deinem Humor, deine offene Art und wenn du jemals Fragen hast, weißt du auch, dass ich dir offen meinen Glauben bezeugen werde, also ohne eine falsche Rücksicht, wie ja auch oft deine Kommentare und dafür schätze ich dich auch.
Mit deiner Ablehnung kann ich gut leben und du weißt ja auch, dass dies mich nicht abbringen kann.
Sei herzlich Gedrückt Blade
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Alt 07.07.2019, 21:13   #22
männlich BladeRuner
 
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Standard Nachtrag @Victim oft the night

Wichtig ist mir anzumerken, das der Name Jesus Christus von absoluter Bedeutung ist. Wer diesen Namen ablehnt, lehnt Gott ab und, 95% aller Menschen haben von Ihm gehört. Alle Menschen wissen um Gott.
Römer Kapitel 1 spricht davon:
"19*Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart.*
20*Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben.
21*Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.

Dies war mir wichtig, damit nicht der Eindruck entsteht, jeder kann sich da selbst etwas zusammenreimen.
Die Bibel sagt deutlich, Christus ist die Tür, der Weg, das Leben, die Wahrheit und niemand erlangt Rettung ohne Ihn.
Gruß vom Herzen Blade
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Alt 07.07.2019, 21:25   #23
weiblich La vie
 
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Sehr schönes Gedicht, Alte Lyrikerin, aber diese ellenlangen Gottesbekundigungen danach stören sehr. Dein Gedicht rückt dabei in den Hintergrund und dass hat es nicht verdient.
LG, La Vie
La vie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 21:52   #24
männlich BladeRuner
 
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Standard Shalom Lyrikerin

Du weißt, wie sehr ich dich schätze. Deswegen wage ich es offen mit dir zu sprechen, in Demut, wie mit einer Mutter, voller Zuneigung.
Einiges von deinen Einwänden habe ich mit Römer Kapitel 1 und 2 schon entkräftet.
Ich freue mich über deine Gesinnung, möglichst vielen Menschen das Heil zu wünschen. Deine Liebe zu den Menschen ist mir Vorbild.
Und auch ich wünschte mir diese Harmonie.
Wichtig ist nur, dass wir den Weg nicht breit machen, denn schmal ist der Weg und eng die Pforte die zum ewigen Leben führt, ob uns dies passt oder nicht.
All die Bibelauslegungen unterschiedlicher Theologen sind mir da einerlei, auch und gerade die Beschlüsse auf Konzilen, denn......
Nach wie vor gilt die Unfehlbarkeit des Papstes, und nach wie vor lässt er sich heiliger Vater nennen. Wenn das nicht gegen alles spricht, was biblische Botschaft ist, dann weiß ich nicht was gegen diese Botschaft verstößt.
Ich weiß um deinen Glauben und um deine Liebe, deswegen spreche ich offen zu dir als Freund, Bruder und nicht als Feind.
Die Botschaft ist klar, es ist ein Vater im Himmel und niemand ist heilig als Er allein und kein Ritus, kein Amt, keine Institution, keine Person haben Ihm die Ehre zu nehmen. Deswegen liebe Lyrikerin bin ich vor fast 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten, da ich sie, wie alle anderen Amtskirchen für unbiblisch in der Lehre halte. Es trifft sie das Wort:
Offenbarung 3,1Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, daß du lebst, und bist doch tot.
Alles Weitere betrachte ich sehr gerne mit dir per pn.
Sei gedrückt von Herzen Blade
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Alt 07.07.2019, 21:54   #25
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Hallo La vie,

herzlichen Dank für Deinen freundlichen Kommentar. Zu dem Fehler (ausufernde Kommentare) habe ich wohl selbst auch beigetragen. Ich hätte die Frage von victim of the night besser per PN beantworten sollen.
Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
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Alt 08.07.2019, 10:38   #26
weiblich AlteLyrikerin
 
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Lieber BladeRuner,

vielen Dank für Deine einfühlsamen Erklärungen. Für mich gibt es kein Problem, wenn ich andere Sichtweisen bei Dir entdecke, was den Glauben angeht. Das weitere diskutiere ich demnächst gern mit Dir per PN.

Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
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Alt 08.07.2019, 11:33   #27
männlich Ralfchen
 
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Zitat:
Zitat von La vie Beitrag anzeigen
Sehr schönes Gedicht, Alte Lyrikerin, aber diese ellenlangen Gottesbekundigungen danach stören sehr. Dein Gedicht rückt dabei in den Hintergrund und dass hat es nicht verdient.
LG, La Vie

ganz präzise auf den kopf getroffen. das alles hätten wir AL ersparen können. und ja der text ist wunderbar abgefasst. darüber sind sich alle hier einig. und über diese sakralitäten und das übernatürlich zu argumentieren bringt uns nicht weiter und hatte mit dem text rein gar nichts mehr zu tun.
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Alt 10.07.2019, 16:53   #28
männlich ganter
 
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Zitat:
Zitat von AlteLyrikerin Beitrag anzeigen
Letzte Rose blüht allein
ohne Nachbarinnen.
Fragt in mir ein leises Sinnen,
wann werd ich so sein?

Liliengrün ohne Zinnober,
Sonnenaugen ohne Glanz,
nur der Astern Knospenkranz
freut sich bis Oktober.

Schmetterling am Sommerflieder
küsst der letzten Blüten Wangen,
tanzt ein Lied zu meinem Bangen:
„Warte nur, wir kommen wieder!“
Hallo Dir (lieber nicht letzte Rose) liebe Lyrikerin,

Blumen, besonders Rosen und Dein Gedicht – schön ohne Zinnober!
Danke auch für den Oktober, meinen Lieblingsmonat.

Gratulation auch, dass Du so viele Kommentare anregen konntest.

Aber wo ist der liebe Gott, der da immer wieder bemängelt wird?

Herzlicher Gruß
-ganter-
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Alt 10.07.2019, 17:06   #29
weiblich AlteLyrikerin
 
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Beiträge: 1.236

Lieber ganter,

herzlichen Dank für Deinen schönen Kommentar. "Wo ist der liebe Gott?" Angeles Sulesius würde sagen, in uns oder nirgends.

Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
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