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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 14.01.2018, 07:06   #1
männlich Vers-Auen
 
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Dabei seit: 12/2017
Ort: Jenseits von Eden
Beiträge: 1.140

Standard Lunas Traumgarten

Lunas Traumgarten

Einst wandelte ich in trüber Zeit,
durch einen unsichtbaren Raum,
mit grau verhangenen Ausblick.

Das Licht bedeckt im Trauerkleid,
und trübe Täler woben den Saum.
Todes trostlos war dieser Anblick.

Nicht ein helles Sternlicht brach
heiter, des Mondes dunkle Seite.
Ein heller Lichtglanz durchbrach,
nun silberglänzend Lunas Weite.

Im bizarren Mondblumen Reich,
erschien eine Seelen Gärtnerin.
Ihr Angesicht strahlte glorreich,
einzigartig, gleich einer Göttin.

Mir war es als ob sie mein Herz
mit Liebessämlingen bepflanzte.
Liebe durchdrang den Schmerz,
gelöst meine Seele nun tanzte.
Vers-Auen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 09:27   #2
männlich pathos79
 
Benutzerbild von pathos79
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: Sauerland
Alter: 40
Beiträge: 771

Hallo Vers-Auen,

die Seelengärtnerin hat es mir angetan, schönes Bild, direkt Kopfkino.
Der Umschwung von Trauer zu Freude ist manchmal nur ein Lichtblick entfernt, es ist ein Wechselspiel, wie verschiedene Mondphasen. Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her...
Sehr gefällig geschrieben, lockt in den Traumgarten

take care
pathos79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 21:34   #3
männlich Vers-Auen
 
Benutzerbild von Vers-Auen
 
Dabei seit: 12/2017
Ort: Jenseits von Eden
Beiträge: 1.140

@ Pathos, freut mich das dir meine Zeilen gefallen haben.

Habe in dem Gedicht einen Alptraum, der später zu
einem sehr schönen Traum wurde verarbeitet.

Nicht alles ist eitel Sonnenschein.
Eine liebe Freundin aus Jugendzeiten
war in jungen Jahren tödlich verunglückt.

Machte mir danach oft Gedanken ob es eine Seele gibt,
bald darauf hatte ich zwei sehr ergreifende Träume.

Im Alptraum sah ich geschockt diese Frau, die rasend tobend
aus lauter Verzweiflung, sich Haarbüschel vom Kopf riss.
Sie war blutüberströmt und lies sich nicht beruhigen.

Geschockt darüber, dass ich nicht helfen konnte und
dass ich gehen sollte, verlies ich diesen unsichtbaren
Raum der irgendwo im Nirgendwo und im Nichts war.

Gottseidank hatte ich eine Zeitlang später einen wunderschönen Traum.
Nun war die Seele Engelsgleich, in ein geheimnisvolles Licht gehüllt.
Dann bekam ich von ihr einen Kuss, der mich so stark mit Wonne
erfüllte, dass ich noch wochenlang starke Glücksgefühle hatte.

Der Alptraum ist im Nachhinein nicht verwunderlich, denn bei dem
Verkehrsunfall wurden auch ihre 3 Kinder, teils schwerverletzt.
Seltsam ist, dass diese Frau mir mit 17 Jahren schon
sagte, dass Sie keine 30 Jahre alt werden würde!?

Inspiriert hat mich auch der geheimnisvolle Songtext
„I'll Find My Way Home“ von Jon Anderson & Vangelis

https://www.youtube.com/watch?v=2oANV6SQhwI

Wir sind der Stoff, von dem die Träume sind;
und unser kleines Leben umgibt ein Schlaf.

(Shakespiere)
Vers-Auen ist offline   Mit Zitat antworten
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