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Liebe, Romantik und Leidenschaft Gedichte über Liebe, Herzschmerz, Sehnsucht und Leidenschaft.

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Alt 25.11.2019, 05:24   #1
Folcher
gesperrt
 
Dabei seit: 11/2019
Ort: Augsburg
Alter: 38
Beiträge: 78

Standard Sternenherz



Was wahre Liebe ist fragen die Elenden.
Nun. Nichts für dich offensichtlich.
Sie rätseln noch. Die Liebe ist ein Rätsel.
Rätselst du VOR der Liebe ist es nur ein Rätsel
ohne sie. Rätselst du aber IN Liebe,
ist es ein Rätsel in ihr.

Willst du ohne sie verloren sein? Oder mit ihr?

Siehe. Wir Sterne, die wir Mächtige sind.
Wir bevorzugen die Kälte des Alls um uns her.
Wir breiten unsere Schwingen aus und brennen.
Wir sind unermessliche Hitze und Kälte
tut uns wohl. Wir sind unermessliche Helligkeit
und Schwärze tut uns wohl. Das All ist
kühlendes Gewässer.

Manchmal, als wir in all unserer Macht
unermesslich lebendig sind, da wollen wir
unser Licht in ein anderes Licht werfen damit
sich die Strahlen dort vereinigen, da wollen wir
dass dein Licht in uns geworfen wird damit
sich die Strahlen dort vereinigen, da wollen wir
dass mein Licht in dich geworfen wird damit
sich die Strahlen dort vereinigen.

Was nützt Macht ohne die Vereinigung von Licht?

Dass wir in der Finsternis uns treffen,
und ich dich verbrennend koste, und dass du mich
verbrennend kostest, koste meine Macht,
koste mein Licht, koste meine Lebendigkeit!
Meine Quelle die Welle auf Welle auf Welle
in dich dringt, suchend.

Ich benötige keine Wahrheit. Ich bin Wahrheit.
Ich benötige keine Macht. Ich bin Macht.
Ich benötige kein Licht. Keine Antwort. Keine Frage.
Keine Liebe. Keinen Hass.
Ich bin all das, unermesslich.

Ich will in der Finsternis, dich so heiss verzehren dass es schmerzt.
Ich will dich in der Finsternis finden, sei mein Licht.
Sei alles Licht.

Und wenn du mein Herz isst, verbrenne dich.


Folcher ist offline  
Alt 25.11.2019, 16:33   #2
Folcher
gesperrt
 
Dabei seit: 11/2019
Ort: Augsburg
Alter: 38
Beiträge: 78

Standard Distichon - 1. Versuch der Ausarbeitung des Rohlings




I

Wahre Liebe? Was ist sie? Fragen elend die Elenden.
Nun. Nichts für dich. Ganz offensichtlich nicht.
Rätseln Verlorne, die Antwort schon lange erhalten:
Was sie ist? Was sie ist? Fern dir, dir fern.

Ist sie ein Rätsel. Rätselst du vor ihr, ist sie ein Rätsel
ohne sie. Rätsel! Das sagen die Elenden oft.
Ist sie ein Rätsel. Rätselst du in ihr, ist sie ein Rätsel
in ihr. Ihr sterbend entbehren ist Antwort genug.

Willst du verloren sein ohne sie? Oder verloren mit ihr?
Oder gewonnen mit ihr? Oder verloren mit ihr?
Die, die die Antwort, sie, haben, die haben die Antwort.
Die, die nicht, nicht. Jede Frage ist Frage genug.

Beuge ruhig Alles zu deinen Gunsten wie fröhliche Huren.
Alles, denkst du, wird gebeugt, dir, dir, zum Sein.
Manches, ist was es ist, nur für sie, für die Würdigen.
Schwindet, wie Rauch im Wind, Gieriger, dir dein Nein.



II

Siehe. Wir Sterne, die wir Mächtige sind. Mächtige!
Ziehen die Kälten vor. Des Alls um uns her.
Breiten unsre Schwingen aus und lodern. Brennen!
Unermesslich heiss. Tiefe Kälte tut uns wohl.

Unermesslich hell. Tiefe Schwärze tut uns wohl.
Kühlendes Gewässer ist das All uns die wir leuchten.
Doch. Manchmal, als wir Mächte unermesslichen
Lichts lebendig liebend sind, sind wir suchend des Lichts.

Unser Licht in andre Lichter werfend, vereinigend
dein Licht in meins, mein Licht in deins, uns
findend, die Quelle, die die Quelle findet, die Antwort die die
Antwort findet, fraglos sein. Fraglos in uns sein.

Macht und Licht sein, ohne Vereinigung? Ohne Suchen?
Ohne Finden? Ohne Licht. Ohne mich. Ohne dich.
Ohne uns. Ohne Licht. Ohne Macht. Zwei Herzen in der
Finsternis, Sterne in der Nacht.



III

Dich verbrennend kosten, und entfesselt sein, und dass du
mich verbrennend kostest, und entfesselt bist.
Leben in der Vereinigung. Leben in der Entfesselung.
Meine Quelle die Welle auf Welle in dich dringt.

Deine Quelle die Welle auf Welle in mich dringt.
Heisser als nur heiss. Heller als nur hell.
Überstrahlen wir die Ewigkeit. Wir die Wahrheit.
Wir die Macht. Wir das Licht. Wir die Antwort. Wir der Quell.

Die, die nach der Antwort suchen, haben gar nichts.
Die, die die Antwort sind, sind schon das All, sind schon geweiht.
Quellen die Wellen auf Wellen Alles durchdringen.
Wir der Quell. Der sich selbst befreit.

Unermessliches Leben. Unermesslicher Liebe.
Ich will in der Finsternis, dich, dich, heiss verzehren dass es schmerzt.
Dich finden. Dich entzünden. Und du mich.
Sei mein Licht, sei alles Licht. Wie ich. Und wenn du mein Herz isst.


Verbrenne dich.



Folcher ist offline  
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