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Schreibwerkstatt / Hilfe Gedichte und diverse Texte, an denen noch gefeilt werden muss.

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Alt 03.03.2017, 18:43   #1
männlich mimimi
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Standard Jambus?

Da ich gestern erstmalig auf Versmaße gestoßen bin, hier nun ein Versuch die perfekte Metrik zu bilden.
Sind alle vier Strophen Jambus? xD Wäre jemand so lieb und könnte das verfizieren?

Der Mensch, welch ist ein irrend' Ding,
hat kein konstant' Erscheinen:
siehst du ihn brüllend, lachend bald
und wenig später weinen.

Er setzt sich ab, in tiefer Scheu,
strebt er nach Blumengarben,
auf das ihm dunkles Hundsgebräu,
verschafft nen strengen Atem.

Ich denk mir nun, „warum denn nicht?“
birgt er im Herzen heilsam' Licht.
Baut er die Welt aus Sand und Stein,
denn groß solln' seine Werke sein.

So zieht er vollen Mutes fort,
verbreitet sich; das seine Wort.
Die Welt leuchtet im hellen Schein,
wird der Jauch' sein Tod auch sein.

Geändert von mimimi (03.03.2017 um 20:21 Uhr)
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Alt 03.03.2017, 19:44   #2
männlich Sonnenwind
 
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xXxXxXxX
xXxXxXx
xXxXxXxX
xXxXxXx

xXxXxXxX
xXxXxXx
xXxXxXxX
xXxXxXx

xXxXxXxX
xXxXxXxX
xXxXxXxX
xXxXxXxX

xXxXxXxX
xXxXxXxX
xXxXxXxX
xXxXxXxX

Ja, sind Jamben.
Sonnenwind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 19:52   #3
männlich mimimi
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Merci!
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Alt 03.03.2017, 20:19   #4
männlich ganter
 
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Standard Jauch

Hi Mimimi,

herzerfrischend, Dein jambusreiches Werk.

Nur sollte es in der letzten Zeile nicht besser "der Jauch" heißen?

Gruß
-ganter-
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Alt 03.03.2017, 20:21   #5
männlich mimimi
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Das war mir in der Tat so nicht bewusst Ganter!

Großes Danke (!), wäre mir nicht aufgefallen.

lg

mi
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Alt 03.03.2017, 21:23   #6
männlich Heinz
 
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Hallo mimimi,
Du hast versucht, ein paar Strophen jambisch zu schreiben.
Lass und zunächst einmal festhalten, dass ein Jambus aus einer Senkung und einer Hebung besteht oder, wie man es auch sagen kann: Aus einem unbetonten und einen betonten Wortteil. Hier im Forum wird dann meistens "ge-ixt", was heißt, dass wir den unbetonten Wortteil (bzw. das unbetonte Wort) mit einem kleinen x , das betonte Wort (den betonten Wortteil) mit einem großen X markieren.
Schreibe ich nun einen ganzen Vers (ein Vers ist eine Gedicht-Zeile), entscheide ich mich, wieviel Versfü0e (der Versfuß des Jambus sieht so aus: xX) ich - wenn das Gedicht regelmäßig sein soll - pro Vers (Zeile) verwende. Nehme ich vier = xXxXxXxX, dann darf man von einem vierfüßigen jambischen Vers sprechen.
Ich nehme Dein Gedicht als Vorlage (und sage gleich: Sonnenwind hat in meinen Augen/Ohren daneben gehauen, als er forsch behauptete, Dein Gedicht bestünde aus Jamben). Bevor ich mit den Xsen komme, setze ich die betonten Wörter/Wortteile in fette Schrift:

Der Mensch, welch ist ein irrend' Ding,
xXXxxXxX , siehst Du, da stutze ich schon, und zwar ohne Rücksicht auf die inhaltliche/stilistische Aussage. Die Betonung eines Wortes hat doch auch etwas mit seiner Bedeutung zu tun- Und schon kriegt bereits der erste Vers eine Schieflage. Gleich schließt sich jetzt die inhaltliche Aussage an: Eigentlich müsste der Prosasatz doch lauten: Welch ein irrendes Ding ist der Mensch. Also, bei mir sträubt sich alles, aus dem irrenden Menschen ein "Ding" zu machen..

hat kein konstant' Erscheinen:
xXxXxXx
Das wären Jamben, weil Du zu einer Wortamputation gegriffen hast. Was soll die Abkürzung des Wortes "konstantes"? Die Aussage der ersten beiden Verse wäre eigentlich eine rhetorische Frage:

Welch ein irrendes Ding ist der Mensch,
(der) kein konstantes Erscheinen hat?


siehst du ihn brüllend, lachend bald
XxxXxXxX
und wenig später weinen.
xXxXxXx

Den Rest Deines "Musters" lass ich mal weg. Schau mal, wie ein Meister mit dem Jambus umgeht:

So manches Jahr bewahrt mich hier verborgen
Ein hoher Wille, dem ich mich ergebe;
Doch immer bin ich, wie im ersten, fremd.
Denn ach! mich trennt das Meer von den Geliebten,
xXxXxXxXxXx
xXxXxXxXxXx
xXxXxXxXxX
xXxXxXxXxXx
Hier stimmen Betonung und Wort-"Gewicht" überein. Es handelt sich übrigens um fünfhebige Verse, ungereimt, mal mit weiblicher, auch mal mit männlicher Kadenz (klingendem oder stumpfen Versende), man nennt so etwas "Blankverse", weil sie blank (frei) von Reimen sind.
Zur Eingewöhnung in den Rhythmus des Jambus empfehle ich Neulingen, sich in (sinnvollen) Blankversen zu üben.

Liebe Grüße,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 21:49   #7
männlich mimimi
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Hier unterscheidet sich die Kadenz ganz frech von den Kadenzen in der Musik.
In der Musik ist es Pille-Palle.

Ich speicher mir den Text von Dir mal ab Heinz. Ich muss das ein zweites Mal lesen.

Also wärs bei S1Z1 kein Jambus, sondern "unbestimmt"(?) - das Muster weicht ja von den anderen drei Versmaßen explizit ab. Also weicht ab von Trochäeus, Daktylus und Anapest.

Gibt es eigentlich auch Mischformen der Versmaße? Oder sollte ein Gedicht immer nur aus einem bestimmten Versmaß bestehen?

Falsch wäre demnach:

Jambus
Trochäeus
Jambus
Trochäeus

Meine musikalische Ader verrät mir, dass das so Bullshit wäre.
Wobei ich mir vorstellen könnte das Ausnahmen existieren.

Das geht ziemlich in die Tiefe und ich fühle mich durchaus herausgefordert.
Aber ob ich das je bezwingen kann ist eine andere Frage.

Hatte mir aber vorgenommen, zumindest die Grundlagen einzuverleiben und ich hoffe, dass das irgendwann zumindest relativ fluppt.

Ich hatte schon gegooglet, aber viele Beschreibung respektive Anleitungen waren sehr umständlich und teils unpräzise formuliert. So das ich mehr "Schwamm" verstanden habe als viel mehr "Versmaß"

Ich habe Dir zu danken!
Das hilft mir ungemein.

Edit: Also sind Vermaße zwingend Silbengewunden.
Ja natürlich, ich bin so ein Idi.
mimimi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 21:55   #8
männlich Sonnenwind
 
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Ich sehe überwiegend Jamben. Wo es zweifelhaft ist, kann man zumindest jambisch betonen. In den letzten zwei Versen jedoch nicht, da lag ich falsch.

Die erste Zeile kann man durchaus jambisch lesen. Doch grundsätzlich hat Heinz recht, die Betonung sollte möglichst natürlich und sinnentsprechend sein.

LG
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Alt 03.03.2017, 22:20   #9
Stachel
 
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Zitat:
Zitat von Sonnenwind Beitrag anzeigen
[jede Menge X und x]
Ja, sind Jamben.
Äh - da sollten wir noch einmal drüber reden.

Man kann das Gedicht überwiegend jambisch lesen. Es geht an einigen Stellen aber schon sehr gegen den natürlichen Sprachrhythmus.

Zitat:
Zitat von mimimi Beitrag anzeigen
Der Mensch, welch ist ein irrend' Ding,
hat kein konstant' Erscheinen:
siehst du ihn brüllend, lachend bald
und wenig später weinen.
Ich habe oben fett markiert, was gemäß Jambus unbetont ist, aber aufgrund von Wortwichtigkeit und "normalem" Rhythmus auch betont sein könnte.
An sich ist das kein Problem, denn solche Kompromisse gibt es in der Lyrik oft. Der Leserhytmus passt sich sehr schnell dem Korsett der Vorgabe an. Wenn solche Nebenbetonungen aber häufiger vorkommen ...

Zitat:
Zitat von mimimi Beitrag anzeigen
Er setzt sich ab, in tiefer Scheu,
strebt er nach Blumengarben, <-- indifferent
auf das ihm dunkles Hundsgebräu,
verschafft nen strengen Atem.

Ich denk mir nun, „warum denn nicht?“
birgt er im Herzen heilsam' Licht.
Baut er die Welt aus Sand und Stein,
denn groß solln' seine Werke sein.

So zieht er vollen Mutes fort,
verbreitet sich; das seine Wort.
Die Welt leuchtet im hellen Schein, <-- klarer Hebungsprall
wird der Jauch' sein Tod auch sein. <-- Anapäst am Anfang
... bricht der Rhythmus ab einem bestimmten Punkt. Die Verse mit dem Personalpronomen "er" an zweiter Stelle können dann als Daktyus erscheinen.

Also auch abgesehen von den letzten beiden nicht durchgängig jambischen Versen ist es auch ansonsten nicht so glasklar hier.

Freundliche Grüße von
Stachel

Edit: Ich sehe, es sind während des Verfassens weitere Beiträge dazugekommen. Heinz hatte bereits meine wesentlichen Punkte auf den Tisch gebracht.

Geändert von Stachel (03.03.2017 um 23:20 Uhr) Grund: kleine Fehlerteufel verscheucht :)
Stachel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 22:34   #10
männlich Heinz
 
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Hallo mimimi,
mal in Jamben, mal in Trochäen zu schreiben - warum nicht?
Ich nehme Jamben, wenn ich einen "erzählenden", ruhigen Redefluss brauche,
Trochäen, wenn ich direkt ins Geschehen hineinspringe.
Ich finde, es ist ein Unterschied, wenn ich sage:

Geliebte, halte bitte alle Pferde an (xXxXxXxXxXxX)
oder
Halt, mein Schatz, die Rösser an (XxXxXxX)

Kadenz in der Musik - ich bin kein Musikexperte, bestenfalls Liebhaber.
In der Verslehre spricht man von "klingender Kadenz", wenn der Vers mit einer Senkung schließt, von einer "stumpfen Kadenz", wenn er mit einer Hebung endet.
Ich will dir ein Liedchen singen (XxXxXxXx = weibliche/klingende Kadenz)
Ich sing dir ein Lied (XxXxX = männliche/stumpfe Kadenz)

Um nicht ausschweifend zu werden: Ich empfehle unbescheiden meine "Kleine Metriklehre".
Liebe Grüße,
Heinz

Hallo Sonnenwind,
können kann man alles. Aber Du sagst ja selber, dass die Betonung natürlich und sinnentsprechend sein soll. Ja klar, deshalb sprechen wir ja bei unserer Sprache von einer alternierenden. Die Nichtbeachtung der natürlichen Betonung wäre ja furchtbar und kann zu prächtigen Irrtümern führen.

Gruß,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 22:45   #11
männlich mimimi
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Okay! Danke!
Werde ich wohl durch müssen/wollen und deine kleine Metriklehre schaue ich mir gleich an.
Aber auch das ist möglich, in anderen Bereichen wo ich gut bin, musste ich da auch "durch". Dort hats dann auch gut und recht schnell funktioniert.
Mal sehen.

Danke für die unerwartete rege Beteiligung hier!
mimimi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 15:45   #12
männlich mimimi
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Ich habe die erste Strophe gerade nochmal überarbeitet und ich versuche das auch mit Versfüßen zu kennzeichnen.

"Des Menschens Wesen ist verloren,
er ward sehr launisch in die Welt geboren.
Siehst du ihn brüllend und lachend bald
und wenig später weinend und kalt."

"in die" stört mich, kanns aber nicht amputieren.

xXxXxXxXx, Jambus, 9
xXxXxXxXxXx, Jambus, 11
xXxXxXxXx, Jambus, 9
xXxXxXxXx, Jambus, 9

Wäre es so besser?

11 Silben stören mich.
Die Frage ist: könnte ich das trotzdem so lassen?
Oder muss ein Gedicht auch aus der gleichen Silbenanzahl bestehen?

lg
mimimi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 16:07   #13
weiblich DieSilbermöwe
 
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Hallo mimim,

du bist vor ein paar Tagen erstmalig auf Versmaße gestoßen und bekommst sofort ein ganzes Gedicht im Jambus hin?

Respekt.
DieSilbermöwe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 16:12   #14
Stachel
 
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Zitat:
Zitat von mimimi Beitrag anzeigen
Siehst du ihn brüllend und lachend bald
Den Anfang kannst du als Jambus lesen, wenngleich die Betonung eher auf "Siehst" liegt. Das anschließende "Brüllen und" (Xxx) wirkt aber auf den Anfang zurück, so dass ich spätestens beim zweiten Lesen direkt in einen Daktylus falle.

Zitat:
Zitat von mimimi Beitrag anzeigen
und wenig später weinend und kalt.
Auch hier versteckt sich ein 3er-Rhythmus in "weinend und" (Xxx).

Zitat:
Zitat von mimimi Beitrag anzeigen
11 Silben stören mich.
Dann lass doch einfach "er" und "sehr" weg.

Freundliche Grüße von
Stachel
Stachel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 16:13   #15
männlich mimimi
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Hatten wir mal in der Schule. Da war ich aber fern des Unterrichts mit Döner essen beschäftigt, weil ich keine Lust drauf hatte.

Also erste Auseinandersetzung geschieht im Moment das erste Mal. Ja =)

Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen ist, aber es wirkt für andere so leicht und selbstverständlich und ich habe das Gefühl, dass ich mich damit schon richtig schwer tue.

Danke Möwe!

Unerwartet.

@Stachel

Danke Stachel!!! Warum fällt mir sowas Einfaches nicht auf. Verdammt.
))

lg
mimimi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 17:23   #16
männlich Heinz
 
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Hallo mimimi,
es gibt Sprachforscher, die Überlegungen darüber angestellt haben, warum es so etwas wie Versfüße gibt.
Manche leiten einen gleichmäßigen Takt von unserem Puls (Herzschlag) her.
Wenn man genau hinhört (mit so einem Horchrohr vom Arzt geht das natürlich besser - oder bei der Kontrolle des Herzschlags eines Kindes im Bauch der Mutter) und da hört man bummbummbummbummbummbumm
zack - und schon hast Du nen Jambus. Wenn es stolpert - sofort zum Kardiologen, um den Verdacht auf Herzrhythmusstörungen nachzugehen.
Ich weiß nicht, ob Du schon mal an einem Amboss gestanden hast - also, nicht nur gestanden, sondern ein Stück Rundeisen zu einem Vierkant geschmiedet hast. Der Schmied kloppt einmal auf das glühende Stück Eisen - rumm! und lässt den Hammer zweimal auf den Amboss klimpern - tata -. Da kannst Du, wenn Du nicht gerade selbst hämmerst, Walzer drau tanzen:
rummtata.
Damit wäre der Daktylus ein für allemal erklärt.
Der Trochäus - hattu schon mal mit einer langen Säge (die zu zweit bedient wird) einen Baumstamm durchgesägt? Das geht ritscheratscheritscheratsche,
also ritscheratscheritscheratsche und fertig ist der Trochäus.
Beim Anapäst, huijujui, da wird es schwieriger - das haben die Griechen so an sich.
Lass uns eine Petersburger Schlittenfahrt machen. Hörst Du im Sauseschritt der Pferde ihre Glöckchen läuten?
Klingelingklingelingklingeling, fertig ist der Anapäst.
Willst Du alle Versfüße in einem Vers hören (Du fragtest mal, ob man mal Jambus, mal Trochäus in einem Vers verwenden darf, soll oder muss), dann erwartest Du von mir zuviel. Aber in einem Hexa- in Verbindung mit einem Pentameter (das wäre dann ein Distichon) findest Du so gut wie alles.
Homer war gut - Mann der konnte dichten!
Liebe Grüße und nicht verzagen!
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 17:32   #17
männlich mimimi
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Also die Schemen mit Hebung und Senkung habe ich verstanden.
Auch Takt.

Von Jam, von Troch, von Dakt, von Ana...

In einfachen Sätzen oder Versen kein Thema.

Dann gibt es aber Silbengruppen...
Das Problem ist was ich noch habe, dass ich bei manchen Wörter nicht weiß, ob es eine Hebung oder Senkung ist, von den Silben her, denn egal wie übertrieben ich etwas laut lese - manchmal funktioniert es gesenkt und gehoben und ist im Takt.

Naja hilft wohl nur üben.

Wie immer: danke ich euch!

Aber ungeduldig werde ich schon langsam.
mimimi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2017, 00:56   #18
männlich Ralfchen
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Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 71
Beiträge: 7.176

Zitat:
Zitat von Sonnenwind Beitrag anzeigen
xXxXxXxX
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xXxXxXxX
xXxXxXxX

Ja, sind Jamben.

setz das im lotto oder toto. vll gewinnst du nen fuffy
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 15:20   #19
männlich Sonnenwind
 
Benutzerbild von Sonnenwind
 
Dabei seit: 06/2012
Alter: 55
Beiträge: 1.337

Das wurde doch alles weiter oben schon besprochen.
Sonnenwind ist offline   Mit Zitat antworten
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