Poetry.de - das Gedichte-Forum
 kostenlos registrieren Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Poetry Workshop > Schreibwerkstatt / Hilfe

Schreibwerkstatt / Hilfe Gedichte und diverse Texte, an denen noch gefeilt werden muss.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 06.08.2017, 19:49   #1
männlich Richard 42
 
Benutzerbild von Richard 42
 
Dabei seit: 07/2016
Ort: Saarland
Beiträge: 395

Standard Wie schreibt Ihr? (Beiträge)

Hallo, liebe Forenmitglieder!

Wir stellen hier ja tagtäglich Gedichte ein. Der/die Eine schreibt recht viel, der/die Andere postet eher selten.

Ab und an bekommt man Kritik. Nicht immer kann man mit dieser konstruktiv etwas anfangen. Ich finde, dass wir damit nur die Möglichkeiten dieses Forums streifen. Denn Gedichte posten ist noch kein Erfahrungsaustausch und Gedichte lesen noch keine Weiterbildung.

Ich würde in diesem Thread darum bitten, dass Ihr mal von Eurem Schreiballtag berichtet, und dies gerne etwas detailliert. Damit Ihr jetzt nicht denkt, »Puh, was will denn der Richard jetzt von mir?« möchte ich noch mit ein paar offenen Fragen abschließen.

Seht diese Fragen als Anregung und erzählt einfach mal aus dem Nähkästchen. Ich freue mich auf einen regen Austausch!

- Wie oft und wie lange, bzw. in welchen Abständen setzt Ihr Euch zum Schreiben hin?
- Warum schreibt Ihr Lyrik?
- Wer inspiriert Euch?
- Benutzt Ihr (im weitesten Sinne) Kreativwerkzeuge? (Mindmaps etc.)
- Habt Ihr ein Notizbuch? Wie nutzt Ihr es?
- Wie geht Ihr an das Schreiben eines Gedichts heran?
- Wie und wann überarbeitet Ihr es?
- Braucht Ihr zum Schreiben eine bestimmte Umgebung?
- Laptop oder Notizblock?

... Fallen Euch auch noch Fragen ein?

Ich fände es schön, wenn jeder ungehindert aus dem Nähkästchen plaudert und wir die Infos einfach mal aufnehmen, statt hier jeden Beitrag zu kommentieren. Das macht das ganze übersichtlich. Und da es beim Schreiben wahrscheinlich kein richtig und falsch gibt, lohnt sich auch keine Diskussion.

Zum Diskutieren habe ich einen zweiten Beitrag erstellt. Meinen Beitrag zu diesem Thema poste ich später. Ihr seid dran!

Liebe Grüße,

Richard
Richard 42 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 17:56   #2
weiblich DieSilbermöwe
 
Benutzerbild von DieSilbermöwe
 
Dabei seit: 07/2015
Alter: 54
Beiträge: 2.647

Hallo Richard,

Gedichte schreibe ich momentan gar keine mehr. Mich hat der Mut verlassen, jemals ein so gutes Gedicht schreiben zu können wie gummibaum oder Heinz. Ein schlechtes Gedicht drauf los schreiben will ich auch nicht mehr.

Statt dessen konzentriere ich mich lieber wieder darauf, Geschichten zu schreiben. Dafür hatte ich mich ursprünglich hier auch angemeldet.

In welchen Abständen: einmal die Woche. Meist überlege ich mir am Abend vorher, wie die Handlung weitergehen soll und speichere sie erstmal im Kopf ab (zurzeit schreibe ich eine Fortsetzungsgeschichte). Dann, während des Schreibens am nächsten Tag kommen weitere Ideen.
Zum Schreiben selbst brauche ich ca. 30 Minuten, mit Computer. Ich hasse es, mit der Hand zu schreiben, viel zu mühselig. Eine bestimmte Umgebung brauche ich nicht.

Warum ich schreibe: Es macht Spaß und ist mein Hobby.
Inspirierend sind für mich Menschen, die ich im Alltag sehe.

LG DieSilbermöwe
DieSilbermöwe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 20:11   #3
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City
Beiträge: 18.853

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Wie oft und wie lange, bzw. in welchen Abständen setzt Ihr Euch zum Schreiben hin?
Das ist unterschiedlich. Als ich noch arbeitete, habe ich sogar im Büro zwischendurch Lyrik geschrieben, wenn Leerlauf war, denn ich saß ohnehin am PC. Jetzt, in Rente, kann es sein, dass ich tagelang nichts Kreatives schreibe, wenn mich aber die Lust packt, die ganze Nacht durchschreiben kann, natürlich nicht Lyrik, sondern Prosa und vor allem Drehbücher, weil dann in meinem Kopf eine Szene die andere jagt und die Dialoge wie geschmiert kommen. Da höre ich erst auf, wenn die erste Amsel zu singen beginnt und ich halbtot vom Stuhl falle.

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Warum schreibt Ihr Lyrik?
Aus Spaß am Umgang mit Sprache, weil ein Thema reizt, weil mir vielleicht automatisch zwei Verse in den Kopf kommen und ich an ihnen weiterbasteln möchte, um einen Gegenthese zu etwas gerade Gelesenem aufzustellen ... es gibt so viele Gründe und Inspirationen. Vor allem aber fordert die Lyrik (= "verdichten") zur sprachlichen Disziplin auf, die, wenn man sie befolgt, auch in anderen literarischen Formen hilfreich ist.

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Wer inspiriert Euch?
Ziemlich alles. Ein Bild, ein Filmausschnitt, ein Dialog, ein Zeitungsartikel, ein Leserbrief, ein Spaziergang im Wald oder am Flussufer, der Anblick eines Tieres, ein Streit zwischen zwei Menschen, ein Unglück, eine politische Auseinandersetzung, eine berühmte Person, das Zitat eines Dichters oder Schriftstellers, ein Glücksgefühl, ein Hassgefühl, Freude, Ärger, Zorn, der Anblick eines Liebespaares, ein trauernder Mensch, ein Sterbender an einem Sonnentag im Sommer, der Gesang einer Amsel, die Angst vor Spinnen, ein Weinfest, ein Weihnachtsmarkt, eine Heuwiese, ein Tümpel, Märchen und Fabeln, der ganze Kessel Buntes, den das Leben zu bieten hat.

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Benutzt Ihr (im weitesten Sinne) Kreativwerkzeuge? (Mindmaps etc.)
Viel lesen, viele Filme ansehen, gelungene Formulierungen in einer Zitate-Datei sammeln, Fremdsprachen lernen, um andere als die im Deutschen gewohnten Formulierungen kennenzulernen und Dinge mit anderen Augen zu sehen, möglichst viele Synonyme im Kopf verankern.

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Habt Ihr ein Notizbuch? Wie nutzt Ihr es?
Nicht generell. Nur, wenn ich eine Reise mache, weil ich mir unterwegs die Daten und Eindrücke notiere, um zu Hause einen Reisebericht anzufertigen. Ich möchte das Gesehene nicht vergessen, deshalb mache ich das ganz professionell. Alles kommt in den Reisebericht hinein, jedes Bahn- oder Flugticket, die Eintrittskarten, Fotos, Wegbeschreibungen, Ausschnitte von Straßenplänen, Daten über Restaurants, in denen ich gegessen habe, und über Hotels, in denen ich übernachtet habe - einfach alles. Das wird in einer Word-Datei richtig schön gesetzt, mit Text, der die Bilder umfließt usw., und das macht riesigen Spaß.

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Wie geht Ihr an das Schreiben eines Gedichts heran?
Mehr intuitiv als geplant. Erst nachdem ich eine Idee aufgegriffen und die ersten Wörter formuliert habe, entscheide ich, welche Form das Gedicht haben wird. Inhaltlich kommt oft etwas anderes heraus, als ich ursprünglich gedacht habe. Ich glaube aber, dass dies normal ist, denn man hört ja beim Schreiben nicht damit auf, weiterhin kreative Gedanken zu produzieren.

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Wie und wann überarbeitet Ihr es?
Selten. Das Überarbeiten kann warten, bis der Text neu vorgestellt werden soll. Dann ist das Überprüfen und Korrigieren sinnvoll. Es ist ohnehin besser, erst einmal Abstand von der Erstfassung zu bekommen, denn man entwickelt sich ja weiter und kommt vielleicht später auf genau die passenden Ideen, die sich vorher hartnäckig verweigert haben.

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Braucht Ihr zum Schreiben eine bestimmte Umgebung?
Ich habe ein Arbeitszimmer. Dort fühle ich mich zum Schreiben am wohlsten. Das berüchtigte "Schreiben im Café" wäre nichts für mich, jedenfalls nicht, wenn es um Lyrik geht. Bei Prosa ist das anders, da lohnt es sich, Leute zu begaffen und sich Notizen zu machen, um daraus später Figuren für einen Roman- oder Kinostoff zu entwickeln. Die Ohren aufzusperren kann ebenfalls hilfreich sein, wenn es um Dialoge geht.

Zitat:
Zitat von Richard 42 Beitrag anzeigen
- Laptop oder Notizblock?
Beides. Ich schleppe keinen Laptop mit mir rum für den Fall, dass mich unterwegs eine brauchbare Idee überfällt. Dann wird auf alles notiert, was sich anbietet, gelbe Zettelchen, die Rückseite der Einkaufsliste, ein Bierdeckel, der Rand einer Zeitschrift - egal was. Aber zu Hause kommt alles sofort in den PC, entweder als Scan oder abgetippt.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 20:57   #4
männlich Gemini
 
Benutzerbild von Gemini
 
Dabei seit: 05/2006
Ort: Wien
Alter: 44
Beiträge: 1.147

Bei mir ist es einfach, ich lese so etwas:

https://www.thesun.co.uk/news/387940...a-resham-khan/

Dann schreibe ich. Mit Metren Jamben Kreuz und Querreimen, allem was mir zur Verfügung steht, ich schieße es in einem Kugelhagel gegen die Sonne, die neben Gott steht, ich würde sogar eine Steinschleuder nehmen um Jesus ein Auge herauszuschießen, damit ich an der Menschheit nicht ersticke.

Gem
Gemini ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2017, 00:10   #5
männlich Richard 42
 
Benutzerbild von Richard 42
 
Dabei seit: 07/2016
Ort: Saarland
Beiträge: 395

Hallo.

Ich bin berufstätig und habe Frau sowohl Frau und Kind also auch zwei liebesbedürftige Katzen. In meiner Freizeit schieße ich liebend gern Pixelsoldaten tot, fotografiere und spiele Gitarre. Man könnte also behaupten, dass meine Zeit ganz gut ausgefüllt ist.

Essen und schlafen muss ich ja auch noch ab und an. Trotzdem schlummert in mir, schon seit meiner frühsten Jugend, der Drang kreativ zu sein.

Angefangen hat es mit der Musik. Ich habe Lieder zur Gitarre geschrieben und bin damit auch relativ erfolgreich aufgetreten. Zumindest, wenn man Erfolg an der Publikumsreaktion und nicht an Geld misst.

Mit meinem Gesang allerdings war ich nie wirklich glücklich und irgendwann hat mich das Konzept des Liedermachers gelangweilt. Etwas Neues musste her und offensichtlich konnte ich gut mit Worten umgehen.

Ich nahm mir vor, Gedichte zu schreiben. Und leider bin ich kein Mensch, der sich einfach hinsetzt und tut, wozu er Lust hat. Ich habe mich mit Gedichten, Verslehre und diversen Büchern dazu beschäftigt.

Einiges habe ich hier veröffentlicht, das meiste habe ich für mich behalten und vielleicht ist dem Ein- oder Anderen hier auch aufgefallen, dass ich in den letzten Wochen und Monaten recht wenig gepostet habe.

Der Grund dafür ist der, dass ich mich in letzter Zeit eher mit Prosa beschäftige. Da fällt es mir irgendwie leichter, die Worte fließen zu lassen. Damit ich überhaupt mal Material habe, dass ich überarbeiten könnte. Oft bleibt das Blatt nämlich leer, weil mein innerer Kritiker ein übersensibles, kleines Arschloch sein kann.

Und wie schreibe ich nun? Ich bin ein absoluter Notizbuch - Fan. Ich habe insgesamt, glaube ich 4 oder 5 Notizbücher und ein festes System, was ich wo hinein schreibe. Feste Formate für To-do-Listen und so was. Allerdings habe ich noch nie ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte in einem Notizbuch begonnen. Ich nutze die Papierform für Mindmaps und eben zum Notieren.

Mein wichtigstes Notizbuch ist DINA6 und wirklich immer in meiner Hosentasche. Zusammen mit einem Lamy - Kugelschreiber der sich ganz klein machen lässt. Ich schreibe mir jeden dummen Gedanken auf, Dinge die ich noch erledigen muss. Alles. Ich habe zwar auch ein Smartphone, aber letztendlich funktioniert Papier für mich viel besser.

Später landen diese Infos dann im entsprechenden »großen« Notizbuch. Die sind übrigens alle DINA4.

Ich benutze zwei Kreativtools. Mindmaps und Kopf-lehr-Schreiben, wie ich es nenne. Bei Letzterem lasse ich eine Uhr laufen und tippe einen bestimmten Zeitraum. Was ich schreibe? Alles was mir in den Kopf kommt. Wenn mir nix einfällt, schreibe ich, dass mir nix einfällt. Einzige Regel: Die Tasten dürfen nicht stillstehen.

Wenn ich nach der Ideenfindung schreibe, mache ich das in meinem Arbeitszimmer. Dort ist ein großes Fenster, Ordnung, meine Gitarren hängen an der Wand und vor mir ist ein großes Bild eines Waldes.

Gerne koche ich mir einen Tee oder mache mir gegen Abend auch mal einen schönen Whiskey. Dann entspanne ich auf meinem Chefsessel und tippe los. So ein kleines bisschen Ritual muss es also schon haben, das Schriftstellerleben. ;-)

Ich schreibe übrigens nicht mit Word, sondern mit Papyrus Autor, das ich hiermit mal empfehlen möchte. Mittlerweile habe ich mir angewohnt jede Form von Rechtschreibkorrektur und Ähnliches auszuschalten. Ich recherchiere auch nicht während dem Schreiben. Ich markiere offene Fragen im Text und überarbeite später.

Die erste Überarbeitung direkt nach dem Schreiben. Dann lasse ich eine Weile liegen und schaue nach ein paar Tagen detailliert drüber.

Inspirieren tun mich Lars Ruppel, Andy Strauss, Thorsten Sträter, Robert Gernhardt, Max Goldt und H.P. Lovecraft. Ich mag Douglas Adams, Terry Pratchet und Robert Rankin.

Mein aktuelles Werk könnte ein Roman werden und verbindet Fantasy, Horror und schwarzen Humor. Meine Testleserin liest da die letztgenannten drei Autoren immer wieder raus. Das halte ich aber für in Ordnung.

Ziel ist es, den Roman fertig zu bekommen und nebenbei weiter Kurzgeschichten und Gedichte zu sammeln. Dabei will ich, um zu meiner Motivation zurückzukommen, mich selbst und meine Leser unterhalten.

Deswegen ist es gut möglich, dass der Ein- oder Andere meine Gedichte als zu platt oder poesielos empfindet. Kunst geht wahrscheinlich anders. Vielleicht auch nicht.

Ich denke, das war genug von mir.

lg

Richard
Richard 42 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2017, 20:38   #6
weiblich kanwal
 
Benutzerbild von kanwal
 
Dabei seit: 08/2017
Ort: Haus Kunterbunt
Alter: 40
Beiträge: 21

Lieber Richard, vor paar Tagen ging mir auch dieses Thema durch den Kopf aber ich war mir ziemlich sicher, dass es schon gibt und nach etlicher suche, hab ich es gefunden.
Jetzt muss ich meine Gedanken umformulieren, aber bitte lass mich es vorne schreiben.

Als ich mit Schreiben anfing (lange Geschichte, erzähle ich euch einander Mal) habe ich sehr gerne mit Bleistift auf Papier geschrieben. Kugelschreiber hinderten meinen Schreib-Fluss. Aber als meine Geschichte länger wurde, war ich gezwungen, es abzutippen.
Erst wollte ich nicht doch beim Tippen, lernte ich automatisch Zehnfinger schreiben.
Und heute liebe ich es, wenn meine Finger die Tastatur berühren und ich die Wörter von einem Gedanke zum Leben erwecken kann.
Ich wollte schon immer mal Klavier spielen lernen, aber ihr wisst ja, viele Sachen verschieben wir auf "Morgen". Allerdings ist mein Laptop mein Klavier und ihm entlocke ich `Die Töne meiner Seele!`
Mit der Inspirierender Musik in meinen Ohren, ist es vollkommen.
Ab und zu greife ich doch zum Papier und Stift, denn die erste Liebe vergisst man/Frau nie
kanwal ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für Wie schreibt Ihr? (Beiträge)

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wie schreibt man... FeelLetter Theorie und Dichterlatein 65 15.07.2011 19:24
Weihnachten 2007 (abgetrennte Beiträge) Liliane Düstere Welten und Abgründiges 2 02.01.2008 19:16


Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.