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Schreibwerkstatt / Hilfe Gedichte und diverse Texte, an denen noch gefeilt werden muss.

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Alt 21.04.2016, 22:17   #1
weiblich AnnabellN
 
Benutzerbild von AnnabellN
 
Dabei seit: 04/2016
Alter: 25
Beiträge: 1

Standard Ohne Titel

Manchmal
Ist es einfach
Wenn du denkst
Dass niemand dir was kann.
Du deine Gefühle wieder abstellst
Und kalt wirst
Dann ist es immer so
Als wärst du nichts.
Eine hülle.
Manchmal
Triffst du Leute
Die erinnern dich kurz daran
Dass du noch fühlen kannst.
Ganz kleine Gefühle
Aber sie sind da.
Wo ist all die Wut,* die Trauer, die Freude
Wenn du sie fühlen willst.
All das schlechte und all das gute..
Wenn es passiert
Bin ich leer.
Nur manchmal
Durchzuckt es mich.
Eine Berührung.
Ein Wort.
Ein Blick.
Eine Erinnerung an irgendwas.
Ein Geruch.
Das Gefühl vom heimkommen,* ankommen,* Zuhause sein.
Wirre Gedanken in einem wirren Kopf in einer wirren Seele
Die kein Zuhause findet.
Zuhause.
Zuhause ist,* wo dein Herz ist.
Aber was ist,* wenn das Herz verteilt
An vielen Orten ist.
Man sich verliert
Immer ein bisschen
Bis nichts mehr von einem übrig bleibt.
Wo ist Zuhause dann?
Wenn du denkst
Jemand hat dein Herz verdient
Und du lässt ein Stück davon dort
Dann liegt es früher oder später
Wieder auf dem Boden
Oder im Bett
Oder im Auto
Oder in WhatsApp Nachrichten
Bei irgendwelchen Menschen
Bei denen du dachtest
Sie achten es. Sie schützen es.
Sie lassen es nicht fallen.

Manchmal
Ist alles einfach.
Schaltest du alles aus.
Lässt dich fallen.
Für eine Sekunde oder zwei.
Bis du merkst
Dass du alleine bist.
Deine Worte sie nicht erreichen.
Und ihre dich doch immer wieder
Tausend und abertausende male
Zum nachdenken
Nachlesen
Weinen bringen.

Manchmal
Fühlst du dich.
Für eine Stunde oder zwei.
Auf den Fotos
Lachen wir für immer.
Und wenn man sie anguckt tun manche so weh
Dass sie jahrelang
In deiner Schublade
Oder in deinem Fotoordner bleiben
Weil du weißt
Dass du wieder dachtest
Dein Herz ist sicher.
Und du weißt das wieder
Etwas von dir dort geblieben ist.
Immer ein bisschen mehr
Bis nichts mehr übrig ist.

Manchmal hat man keine Tränen mehr.
Tränen für Gefühle die man nicht haben will.
Die man nicht fühlen will.
Und dann nicht mehr fühlen kann
Weil sie viel zu weh tun.

Manchmal
Ist alles einfach.
In den Sekunden
Wo du dich fühlst.
Wo du deinen Kopf ausstellst
Und wieder ein bisschen von dir verlierst
Ohne zu wissen
Dass es danach noch schlimmer ist.
Irgendwann
Ist nur noch Hoffnung
Auf das etwas kommt
Auf das jemand kommt
Der alles von dir wieder einsammelt und zusammen setzt.
Einfach,* weil er es will.
Einfach,* weil du es verdienst.
AnnabellN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2016, 16:55   #2
weiblich Thrud
 
Benutzerbild von Thrud
 
Dabei seit: 04/2016
Ort: Dichter am Wald
Alter: 67
Beiträge: 535

Standard Hallo AnnabellN

Zitat:
Man sich verliert
Immer ein bisschen
Leider hab ich mich auch im Text verloren, du solltest ihn unbedingt straffen. Ich hab ihn nicht einmal zu Ende gelesen, es wird keine Spannung erzeugt und es gibt leider auch sonst nichts, was mich dazu animiert, weiterzulesen. Falls du das als Gedicht meinst, ist es sowieso zu langatmig. Also: mehr auf den Punkt bringen, die Aussage straffen. Im Grunde genommen ist das Prosa, willkürlich umgebrochen.

Liebe Willkommensgrüße

Thrud
Thrud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2016, 21:12   #3
weiblich Ilka-Maria
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Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City
Beiträge: 18.853

Zitat:
Manchmal
Ist es einfach
Wenn du denkst
Dass niemand dir was kann.
Du deine Gefühle wieder abstellst
Und kalt wirst
Dann ist es immer so
Als wärst du nichts.
Ich schließe mich Thrud an: Der Text ist zu lang und ermüdet den Leser, weil er sich wie ein Drehorgelspiel in immer derselben Leierei verliert.

Außerdem solltest Du die Aussage überprüfen: Können Gefühle einfach abgestellt werden? Nein. Natürlich nicht. Also was dann? Sie können kanalisiert, beherrscht, aber auch losgelassen werden. Dann entsteht Spannung.

Nichts zu sein, eine Hülle, das ist für jeden Leser langweilig. Interessanter ist es, wenn Deine Gefühle in einen Exzess getrieben werden, in den Krieg ziehen oder, wenn das nicht in Frage kommt, eine Mauer hochziehen.

Aber als Hülle zu enden reißt niemanden aus dem Sessel. Das ist nur Larmoyanz.

Wer Leser gewinnen will, muss ein Thema auf die Spitze treiben und Emotionen hervorrufen!

LG
Ilka
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
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